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5. Weißmoos-Kiefern-Wald

Wald
Weißmoos-Kiefernwälder sind naturschutzfachlich wertvolles Produkt menschlicher Eingriffe

Der Weißmoos-Kiefern-Wald ist eine artenarme, durch die historische Waldnutzung entstandene Pflanzengesellschaft. Waldweide, Entwaldung, Aufforstung mit Kiefern und Streunutzung führten zu einer starken Versauerung und Nährstoffverarmung der trockenen Sandböden. Anders als beim Wintergrün-Kiefern-Wald ist der Oberboden hier kalkfrei. Charakterart dieses moosreichen Kiefernwaldes ist das Weißmoos. Typische Vertreter sind auch Heidekraut und Heidelbeere.

Der Weißmoos-Kiefern-Wald ist im Hardtwald durch die Anreicherung der Kiefernbestände mit Laubbäumen und Sträuchern mittlerweile selten geworden. Im Schonwald wird er dadurch erhalten, dass auf Dünenkuppen lichter Kiefernwald mit einem nur geringen Anteil an Laubgehölzen gefördert und gepflegt wird.

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