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Öffentliche Sitzung des Gemeinderats am 24. Januar 2017 - Stadt erstellt Solarkataster

Antrag aller Gemeinderatsfraktionen wird umgesetzt

Das ist die Bildunterschrift

Das Rathaus geht mit gutem Beispiel voran, denn es verfügt natürlich über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach (Foto: Theuner)


Die Stadt Walldorf wird ein Solarkataster kommunaler Gebäude erstellen, die sich für eine solare Nutzung eignen. Im Anschluss will sie auch diejenigen Gebäude ermitteln, auf die die Stadt Zugriff haben könnte.


Diesem Antrag, den alle im Gemeinderat vertretenen Fraktionen im November 2016 gestellt hatten, stimmte das Gremium erwartungsgemäß in der Sitzung des Gemeinderats am 24. Januar zu. Wie Klaus Brecht, Leiter des städtischen Fachbereichs Ordnung und Umwelt, erläuterte, hat die Stadt bereits 2007 untersucht, welche städtischen Gebäude Potenzial für Photovoltaikanlagen haben. Damals waren es sechzehn Gebäude, die als geeignet befunden und für private Investoren öffentlich ausgeschrieben wurden. Wie Brecht ausführte, seien damals auf zehn Gebäuden Photovoltaikanlagen errichtet worden, acht von privaten Investoren und zwei durch die Stadtwerke Walldorf. Für diese Anlagen gelte eine Laufzeit von 25 Jahren mit Option auf Verlängerung. Sich erneut darum zu kümmern und neues Potential zu schöpfen, sei sinnvoll, meinte Brecht. Ob die ermittelten Dachflächen wieder für Investoren ausgeschrieben würden oder von der Stadt mit Solaranlagen ausgestattet werden sollten, sei dann noch zu entscheiden, so Klaus Brecht. Bürgermeisterin Christiane Staab sicherte zu, auch auf Einrichtungen hinzuwirken, mit denen die Stadt Kontakt habe. „Wir wollen Verbündete mit ins Boot holen“, meinte sie.

Die Sprecher aller Fraktionen begrüßten das Solarkataster. Die Sonne biete Energie zum Nulltarif, meinte Stadtrat Christian Winnes (CDU). Man müsse jedoch geeignete Dachflächen festlegen. Bei privaten Grundstücken, sollte unbedingt der Datenschutz beachtet werden. „Ein guter Schritt, umweltfreundliche Technologie zu nutzen und noch mehr Umweltschutz zu betreiben“, meinte Stadtrat Lorenz Kachler (SPD). „Die Einleitung ins Stromnetz kann auch Rendite bringen“, stellte Stadtrat Walter Hecker (Bündnis 90/Die Grünen) fest, der sich eine „professionellen Prüfung“ vorstellte hinsichtlich Wind, Schneelast und Statik der Dächer. Auch Stadtrat Fredy Kempf (FDP) begrüßte das Solarkataster und bat bei Privaten „erstmal um Zurückhaltung“.


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