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Gewerbegebiet-Süd behutsam modernisieren

Das ist die Bildunterschrift
Bürgermeisterin Christiane Staab, Jürgen Mühlbacher (LBBW KE), Wirtschaftsförderer Marc Massoth und Stadtbaumeister Andreas Tisch haben das Gewerbegebiet in Walldorfs "Arbeitsstadt" im Blick


Post von der Stadt erhalten dieser Tage die rund 450 kleineren und mittleren Unternehmen im Walldorfer Gewerbegebiet-Süd und die Eigentümer dortiger Grundstücke. Das Areal soll fortentwickelt und behutsam modernisiert werden und dazu will die Stadt zunächst die Betroffenen befragen.


Wie Bürgermeisterin Christiane Staab am 5. Juni in einem Pressegespräch erklärte, startet der angestrebte Modernisierungsprozess zunächst mit dem Versand eines Fragebogens an die Betroffenen, die mit ins Boot geholt werden sollen. In dem rund sechzig Jahre alten Gewerbegebiet im Walldorfer Süden wolle man die vorhandenen Potenziale ausbauen und auch mehr Qualitäten schaffen, so Staab. Die Bestandserhebung als Wissensgrundlage sei wichtig, stellte auch Wirtschaftsförderer Marc Massoth fest. Walldorf sei ein attraktiver Wirtschaftsstandort. Anfragen von Firmen, die sich gerne ansiedeln wollten, könne man mangels passender Grundstücke allerdings oft nicht bedienen. „Wir müssen im Bestand entwickeln und das Puzzle zusammenbringen“, meinte Massoth.

Für das ehrgeizige Vorhaben hat sich die Stadt mit der LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH zusammengetan und nutzt das Förderprogramm „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ des Umweltministeriums Baden-Württemberg. Auf den vorhandenen Flächen des Gewerbegebiets-Süd, deren Nutzung sich im Laufe der Jahre verändert hat, zukunftsfähige Strukturen zu schaffen und das intakte Gewerbegebiet weiter voranzubringen, ist die erklärte Intention der Stadt. "Die Innenentwicklung im Bestand ist eine langfristige Maßnahme", betonte  Stadtbaumeister Andreas Tisch. Die Befragung sei ein wichtiger Baustein zur Revitalisierung des Gebiets und könne aufzeigen, welche Vorstellungen und auch Sorgen die Betriebe hätten.

Die SAP AG im Westen und "Heidelberg" im Osten bilden die Klammer des Gewerbegebiets-Süd, das weiterentwickelt werden soll (Fotos: Pfeifer)

Jürgen Mühlbacher, Projektleiter der LBBW Kommunalentwicklung GmbH, hat den Fragebogen mit dem neutralen Blick von außen erarbeitet. Wie er erklärte, sei die Umfrage ein „wichtiges Signal an die Betriebe, das aktivierenden Charakter" habe. Neben Fragen zum Betrieb, dessen Perspektiven und Investitionsabsichten, werden auch harte und weiche Standortfaktoren abgefragt. Der Fragebogen bietet neben den so genannten geschlossenen Fragestellungen auch Raum für Anmerkungen. Jürgen Mühlbacher bittet darum, den ausgefüllten Fragebogen bis 4. Juli an die LBBW Immobilien Kommunalentwicklung zurückzusenden und hofft, dass jeder dritte Fragebogen ausgefüllt zurückkommt. Der Datenschutz ist selbstverständlich gewährleistet.

Im Herbst 2014 dürfte die Auswertung vorliegen. „Ich wünsche mir eine hohe Beteiligung“, appelliert Bürgermeisterin Christiane Staab an die Befragten, in deren eigenem Interesse. Alle weiteren Maßnahmen würden „behutsam“ durchgeführt, so die Bürgermeisterin, zu dem Modernisierungsprozess im Bestand.

→Fragen zu der Umfrage beantworten Wirtschaftsförderer Marc Massoth, Tel. 35-10 20, marc.massoth[at]walldorf.de, und Jürgen Mühlbacher von der LBBW KE, Tel. (07 11) 64 54-21 25 juergen.muehlbacher[at]lbbw-im.de


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