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Walldorf ist Fairtrade-Stadt Nr. 455

Fairtrade-Urkunde auf dem Neujahrsempfang verliehen

Das ist die Bildunterschrift
Jetzt hat es Walldorf auch "urkundlich", die badische Stadt ist Fairtrade-Stadt (Fotos: Pfeifer)


Beim Neujahrsempfang der Stadt Walldorf am 15. Januar konnte sich das Publikum nicht nur über aktuelle Entwicklungen Walldorfs informieren, sondern es war live dabei, als zum Abschluss der Veranstaltung und als Höhepunkt eine „Topnachricht“ verkündet wurde.


Als „My fair Ladies and Gentlemen“ titulierte Manfred Holz, Fairtrade-Ehrenbotschafter des Transfair e. V., die Gäste und überreichte Bürgermeisterin Christiane Staab sowie Gerd Schneider und Thomas Bensch als Vertretern der Walldorfer Fairtrade-Steuerungsgruppe die Urkunde, die Walldorf als frischgebackene Fairtrade-Stadt ausweist – die 455. in Deutschland und 96. in Baden-Württemberg. Die vielen Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kirche und den vielen mit der Stadt verbundenen Einrichtungen würdigten diesen Erfolg der Stadt mit kräftigem Applaus. Manfred Holz, der aus Deutschlands Fairtrade-Stadt Nummer 2 Neuß stammt, zeigte sich vom „geballten Engagement“ Walldorfs sehr beeindruckt und bestätigte, dass Walldorf alle Kriterien für eine Fairtrade-Stadt „bestens erfüllt habe“. „Fairer Handel lebt erst vom fairen Handeln“, lautete Manfred Holz‘ Appell, der deutlich machte, dass diejenigen, die „den Tisch decken, auch selbst satt werden sollen“. Wie Walldorf sich auf den Weg gemacht hat, Fairtrade-Stadt zu werden und wie es außerdem um den (Ver-)Kauf von regionalen, lokalen und Bioprodukten steht, hatte zuvor ein unterhaltsamer Film gezeigt mit Arnim Töpel als Reporter. Arnim Töpel stimmte das Publikum auf der Bühne der Astoria-Halle auf den Film ein, der Interviews mit verschiedenen Akteuren rund um das Fairtrade-Thema und auch mit Passanten auf dem Wochenmarkt oder vor einem Supermarkt zeigt. „Fairtrade gibt‘s ned fer umme“, meinte Arnim Töpel mit Blick auf fair gehandelte Produkte, die den Menschen in den produzierenden Ländern ein menschenwürdiges Leben ermöglichen sollen. Als Ansporn für die Walldorfer setzte er noch augenzwinkernd hinzu, dass Sandhausen „noch ned Fairtrade-Stadt“ sei. Den Schlusspunkt unter den Film setzte natürlich ein Storch, der feststellte, dass Walldorf „verdreht“ sei – gemeint war natürlich „Fairtrade“.

Bürgermeisterin Christiane Staab, die allen Beteiligten sehr herzlich für ihr Engagement in Sachen Fairtrade dankte, erklärte, dass sie „Spaß an diesem Thema“ erzeugen wolle und nun niemand mit schlechtem Gewissen einkaufen gehen solle.

Nicht nur das Thema des fairen Handels wird Walldorf 2017 beschäftigen, sondern noch vieles mehr steht auf der städtischen Agenda. Staab kündigte an, dass das erneute Audit für den „European Energy Award“ in zwei Tagen anstehe und sie hoffe, mit dem Querschnitt der vielfältigen Walldorfer Maßnahmen die nötigen Punkte zu erreichen. Der Umwelt- und Klimaschutz mit dem Ziel, 2000-Watt-Gesellschaft werden zu wollen, einen Bürgerfonds im Rahmen des Programms „Climate Fair Travel“ zu schaffen, das Pilotprojekt „Living Lab“ erfolgreich durchzuführen erfordere Solidarität und Engagement von Seiten der Bevölkerung, so Staab.

http://www.ganz-schoen-fair.de/


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