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Malerei und Grafik zwischen Düsternis und Harmonie

Pilar Colino bei Kunst im Rathaus - Vernissage am 16. März um 18.30 Uhr

Das ist die Bildunterschrift

Ausschnitt aus "Gefährliche Angelegenheit", wie Pilar Colino dieses Bild getauft hat , das eine Szenerie in einem Urwald zu zeigen scheint (Repro: Imago Walldorf GmbH)


Mit Pilar Colino stellt in der Reihe "Kunst im Rathaus" vom 16. März bis 28. April ein Künstlerin mit spanischen Wurzeln aus. Zur Vernissage am Donnerstag, 16. März, um 18.30 Uhr begrüßte Erster Beigeordneter Otto Steinmann im Rathaus. Musikalisch wurde die Ausstellungseröffnung von dem Vater-Tochter-Duo Sten und Tara mit Stimmen und Gitarren umrahmt.


In Castellón geboren, lebt und arbeitet Pilar Colino seit den 1990er Jahren in Deutschland. Sie ist nach dem Studium an der Städel-Abendschule, der Teilnahme an zahlreichen Sommerakademien und dem Besuch der Kunstakademie Bad Reichenhall mit vielen Ausstellungen in Spanien und Deutschland präsent.

Die malerische Handschrift ihrer komplexen Farb-Form-Konstruktionen sei unverkennbar, meint Hartmuth Schweizer, Kunstbeauftragter der Stadt, der am 16. März in Pilar Colinos Werk einführen wird. Aus einem dynamischen Pinselduktus zunächst abstrakter, flächenhafter Farbspuren entwickelt die Künstlerin zunehmend plastisch differenziertere Raumschichten. Höchst komplizierte Überschneidungen aus röhren- oder schlauchartigen Elementen lassen sowohl Illusionen phantastischer, urwaldartiger Vegetationen als auch geheimnisvolle Räume voller technoider Elemente zu. "Die Inszenierung der Malerei in abstrakt scheinenden autonomen Farbkompositionen mit ihrer gleichzeitig so intensiven Gegenständlichkeit könnte man als Traktat zur Malkunst, also wie eine Abhandlung zur Theorie der Malerei, verstehen", so Hartmuth Schweizer. In neueren Arbeiten werden fotografische Fragmente von Industriearchitekturen und Landschaftselementen in die abstrakten Farbraumkonstellationen als Hinweise auf die reale Welt integriert, die dadurch oft surreal verklärt oder voller Melancholie erscheint. Laut Hartmuth Schweizer biete Pilar Colino mit ihren stilistischen und inhaltlichen Mitteln ein breites Spektrum an Stimmungen, die an kritische Weltbetrachtung in düster erscheinenden Landschaften denken lassen, aber auch an poetische sonnen- und lichtdurchflutete Momente voller Harmonie.


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