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Gespannt auf neue Orte und Menschen

Fotograf Clemens Pasch in der Künstlerwohnung - Walldorfer Porträts geplant

Das ist die Bildunterschrift

Bürgermeisterin Christiane Staab und Erster Beigeordneter Otto Steinmann begrüßten Clemens Pasch im Rathaus, hier mit seinem Fotobuch "Faces" (Foto: Pfeifer)


Seit Anfang März ist die städtische Künstlerwohnung in der Scheune Hillesheim wieder bewohnt. Mit Clemens Pasch aus Karlsruhe ist zum ersten Mal ein Fotograf eingezogen. Für ein halbes Jahr stellt die Stadt dem Künstler Logis und eine finanzielle Unterstützung zur Verfügung.


Bürgermeisterin Christiane Staab und Erster Beigeordneter Otto Steinmann hießen Clemens Pasch als fünften Gastkünstler der Stadt bei einem Pressegespräch herzlich willkommen. Wie Steinmann erklärte, sei Clemens Pasch von einem Kuratorium unter zwölf Bewerberinnen und Bewerbern mit großer Zustimmung ausgewählt worden. Qualität und Entwicklungsmöglichkeiten seines Schaffens hätten überzeugt, stellte Steinmann fest. „Es ist schön, hier zu sein“, meinte Clemens Pasch, der sich gerne auf Orte und spontane Situationen einlässt. Diese findet er in aller Welt, was auch seiner Leidenschaft für fremde Sprachen und Länder entgegenkommt. Seine zahlreichen (Foto)Reisen führten ihn schon bis nach China, Russland, Kuba und Mexiko.

Der aus Aachen stammende Künstler, der  nach einem Chemie- und Physikstudium in Freiburg an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe Malerei studiert hat, greift auf seinen Reisen lieber zur Kamera als zu Pinsel und Palette, um mobil und spontan agieren zu können. Zu seinem umfangreichen Werk gehört aber auch immer wieder fotografisch beeinflusste Malerei. Porträts von Menschen, auch Selbstporträts, ziehen sich durch Malerei und Fotografie „wie ein roter Faden“, so Pasch. In Walldorf, „ein bisschen abseits vom normalen Umfeld“, will Pasch ohne Ablenkung arbeiten und die Umgebung erkunden.

Walldorfer Porträts

Sein großes Interesse für Menschen und Orte soll in der Walldorfer Zeit in zwei Projekte münden, für die er Walldorferinnen und Walldorfer sucht. Clemens Pasch will Menschen und ihre Autos porträtieren. „Heutzutage sind Autos nicht bloß Fortbewegungsmittel, sondern Gegenstände, die sich Menschen wählen, weil sie ihrem persönlichen Stil entsprechen. Es sind Gegenstände, mit denen Menschen ein Statement setzen können“, so Clemens Pasch, der dieses Thema gerne näher fotografisch angehen möchte. Sein zweites Walldorfer Projekt widmet sich menschlichen Porträts. Beim Porträtieren sieht sich Pasch nicht als Fotograf, der genaue Anweisungen gibt, sondern er möchte gute Rahmenbedingungen für „spannende und intensive Interaktionen“ schaffen. „Ich hoffe auf Situationen, die einem in Erinnerung bleiben“, so Pasch. Ob Paschs Walldorfer Projekte in Form eines Buchs oder einer Ausstellung präsentiert werden, sei noch offen, so Erster Beigeordneter Otto Steinmann. Man darf gespannt sein.

Offen sein für Clemens Pasch

Wer nur sich oder auch sein Auto gemeinsam mit und von Clemens Pasch porträtieren lassen möchte, kann sich bei ihm per E-Mail melden unter: mail[at]einserpasch.com

Einen guten Eindruck von seiner fotografischen Arbeit gibt sein Buch „Faces“, das unter www.einserpasch.com/index.php/aufruf-open-call/portraits-allgemein abrufbar ist.


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