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Promega GmbH baut innovativen Gebäudekomplex

Symbolischer erster Spatenstich - Eröffnung im Frühjahr 2019

Das ist die Bildunterschrift

Spatenstich am Gutenbergring für ein besonderes architektonisches „Highlight“ (Foto: Pfeifer)


Als „memorable moment“ für die Promega GmbH und deren Tochter, die Terso GmbH, wird der 8. Juni in die Firmengeschichte eingehen.


An diesem Tag fand in Walldorf am Gutenbergring die „groundbreaking ceremony“, also der erste Spatenstich mit Baggerbiss, für den künftigen Standort des Unternehmens statt. Zu der Zeremonie waren nicht nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem nahen Mannheim gekommen, wo die Firmen noch ihren Standort haben, sondern auch aus den Niederlanden und von der Muttergesellschaft, der Promega Corporation in Madison im US-Bundesstaat Wisconsin. Im Frühjahr 2019 soll das innovative Firmengebäude am östlichen Eingang des Industriegebiets eröffnet werden. Dass der Spatenstich schon lange herbeigesehnt worden war, wurde in allen Ansprachen deutlich. „Wann geht’s denn endlich los?“, sei sie immer gefragt worden, berichtete Projektleiterin Dr. Anette Leue. Das Unternehmen, das im Bereich „Life Science“ arbeitet, stellt Produkte für die Gen-, Protein- und Zellanalyse her und hat als Kunden Forschungsinstitute, Universitäten, Labors, Behörden. Schon lange hat die Promega einen Standort gesucht, um die Bereiche Logistik, Geräteproduktion, Service sowie den Büro- und Konferenzbereich unter ein Dach zu bringen. „Wir platzen aus allen Nähten“, stellte Dr. Peter Quick, Geschäftsführer der Promega GmbH Mannheim, nicht ohne Stolz fest und betonte, dass man im neuen Gebäudekomplex am Standort Walldorf die besten Bedingungen für die weitere Entwicklung finde. Quick begrüßte es, in Walldorf das erste Unternehmen im Bereich der Biotechnologie zu sein. William Linton, Vorstand, Präsident und Geschäftsführer der Promega Corporation, warf seinen Blick gar voraus bis ins Jahr 2078, in dem man das 100-jährige Bestehen des Unternehmens feiern könne. Vom Standort Walldorf gehe ein wellenartiger Effekt aus, so Linton, mit Einfluss nicht nur auf Deutschland, sondern auch auf Osteuropa. Architekt Martin Haass (HCZ Studio 2050, Stuttgart) versprach ein „Lebens- und kein Arbeitsumfeld“. Der Leitgedanke von Promega und Terso, „Sinnvolles für Mensch und Erde“ zu produzieren, greife auch hier.

Unter diesem innovativen Dach sollen die Mitarbeiter von Promega und Terso nicht nur ein Arbeits- sondern ein inspirierendes Lebensumfald finden (Visual: HCZ Studio 2050, Stuttgart)

Man habe mit dem architektonischen Konzept zeitgleich ein nachhaltiges Energiekonzept entwickelt. Den Mitarbeitern stellte er eine Bürolandschaft mit hängenden Gärten in einem Atrium in Aussicht. Auch Walldorf soll von einem begrünten Außengelände mit See profitieren. Erster Beigeordneter Otto Steinmann machte in seiner Begrüßung deutlich, dass die Stadt das Grundstück von rund 31.000 Quadratmetern gerne zur Verfügung gestellt habe, da das Unternehmen „mit seinem innovativen Charakter und den Elementen der Nachhaltigkeit gut zu Walldorf passe“. Dem „östlichen Eingangstor“ des Gebiets komme besondere Bedeutung zu. „Als Stadt, die selbst Nachhaltigkeit lebt und bei ihren Projekten Passivhausstandard realisiert, begrüßen wir diese ökologische Qualität sehr.“ Steinmann hatte vorsorglich den Teil-Baufreigabeschein mitgebracht, womit dem symbolischen ersten Spatenstich nichts mehr im Wege stand.


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