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„ToneGallery“ interpretiert Lennie Tristano

Jazz Open Air am 29. Juni auf dem Schlossplatz

Das ist die Bildunterschrift

ToneGallery, (v.l.n.r.) Thomas Stabenow, Steffen Weber, Bastian Ruppert und Holger Nesweda (Foto: ToneGallery)


Einer sehr vielseitigen und interessanten Musikerpersönlichkeit ist das letzte „Konzert der Stadt“ in dieser Saison gewidmet. Einen Exkurs von der Klassik zum Jazz bietet das Quartett „ToneGallery“ mit seinem Lennie-Tristano-Programm.

Bei ungünstiger Witterung findet das Konzert in der Laurentiuskapelle statt.


Am Donnerstag, 29. Juni, ist die „ToneGallery“ mit Steffen Weber (Saxophon), Bastian Ruppert (Gitarre),  Thomas Stabenow (Kontrabass) und dem aus Walldorf stammenden Holger Nesweda (Schlagzeug) auf dem Schlossplatz unter freiem Himmel zu hören.

Lennie Tristano (1919-1978) stammte aus einer in die USA eingewanderten italienischen Familie. Seine Mutter arbeitete nebenberuflich als Pianistin und Opernsängerin. Lennie trat  mit vier Jahren in ihre Fußstapfen und begann mit dem Klavierspiel. Durch eine Krankheit erblindete Tristano mit zehn Jahren, was ihn aber nicht davon abhielt noch das Spiel mit Cello, Klarinette und Saxophon zu lernen. Seine musikalischen Interessen reichten von Bach über Bartok bis zum Jazz, dem er sich als Pianist und Lehrer schließlich ganz widmete. Das Ensemble „ToneGallery“ wünscht Lennie Tristano und seinem Werk wieder mehr  Aufmerksamkeit und hat dem  legendären Jazzmusiker, Pianisten, Arrangeur, Komponisten und Lehrer, der als wesentlicher Schöpfer des Cool Jazz gilt, sein neues Programm ... und das ganz ohne das Instrument des Meisters - das Klavier. „Tristanos Musik funktioniert auch ohne Klavier“, so „ToneGallery“. Die Kombination von Tenorsaxophon und Gitarre gibt den komplizierten und polyrhythmisch vertrackten Kompositionen von Tristano, Marsh und Konitz, letztere waren Tristanos Schüler, einen noch nicht gehörten Charme. Die Stücke gewinnen in dieser Besetzung an Leichtigkeit und Eleganz. „Jedes Stück bekommt ein eigenes Arrangement und bietet so eine völlig neue Sichtweise auf eine fast vergessene Stilistik. Ein ästhetisch abgerundetes Stück zeitgenössischer Musik, Jazz eben“, so „ToneGallery.“ Das wohl größte Lob für ihre Interpretation von Lennie Tristanos Musik erntete „ToneGallery“ von Lee Konitz. „Very well done! Too bad Lennie & Warne couldn’t have heard it, too!“ meinte er.

Eintrittskarten zum Preis von zehn Euro, ermäßigt sechs Euro gibt es im Vorverkauf bei Bücher Dörner, Bahnhofstraße 8, und im Rathaus Walldorf sowie an der Abendkasse.


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