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Wichtiges Zeichen der Verbundenheit

Zweite Einbürgerungsfeier der Stadt

Das ist die Bildunterschrift

Eines haben alle gemeinsam - den deutschen Pass. Bürgermeisterin Christiane Staab (vordere Reihe, 4. v. rechts) und Anne Kathrin Wenk vom Landratsamt (vordere Reihe, 2. v. rechts) hießen alle herzlich willkommen (Fotos: Pfeifer)


„Dem eher nüchternen Verwaltungsakt der Einbürgerung wollen wir noch einen schönen Abend folgen lassen“, meinte Bürgermeisterin Christiane Staab am 5. Juli in der Laurentiuskapelle, als sie die Gäste – nun alle mit deutschem Pass – herzlich mit den Worten willkommen hieß: „Danke, dass Sie zu uns gehören“.


Zum zweiten Mal hatte die Stadt Walldorf die Einwohnerinnen und Einwohner eingeladen, die in den letzten beiden Jahren eingebürgert wurden. Viele von ihnen folgten der Einladung, die ein fester Bestandteil der Walldorfer Willkommenskultur werden soll. Sich für die Einbürgerung zu entscheiden, sei ein wichtiges Zeichen der Verbundenheit, stellte Christiane Staab fest. „Es gibt keine schönere Anerkennung für ein Land, als dass Sie sich als Teil dieser Gesellschaft empfinden“, erklärte sie und meinte, dass dies in der heutigen globalisierten Welt keineswegs bedeute, „seine Wurzeln abschneiden zu müssen“. Die Liste der Herkunftsländer war lang und reichte von Argentinien, Brasilien, China, Dänemark, Großbritannien bis nach Indien, in den Irak und Iran, nach Italien, Kasachstan, Kroatien, Mexiko, Polen, Syrien, in die Ukraine und nach Ungarn. Für manche bedeutete die deutsche Staatsbürgerschaft einen großen Schritt und schwerwiegende Entscheidung, da sie ihre alte Staatsbürgerschaft, wie zum Beispiel die chinesische, aufgeben mussten. Die Bürgermeisterin lud alle dazu ein, sich nun auch in der Politik einzubringen und die Bürgergesellschaft durch ehrenamtliches Engagement zu bereichern.

Joachim und Anna Berenbold begrüßten die Gäste musikalisch

„Sie alle sind in den letzten zwei Jahren einen großen Schritt gegangen“, meinte auch Anne Kathrin Wenk als Vertreterin des Rhein-Neckar-Kreises, der für die Einbürgerungen zuständig ist. Als Integrationsbeauftragte freue es sie besonders zu erleben, wohin gelungene Integration führen könne. Bei den Anwesenden sei dieses Ziel erreicht worden. Anne Kathrin Wenk ermunterte die frischgebackenen Deutschen, nun von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und die Entwicklung vor Ort, in Deutschland und in Europa mitzubeeinflussen.“Bringen Sie sich aktiv in unsere Gesellschaft ein“, lautete auch ihr Wunsch. Bei einem kleinen Geburtstagsständchen für die Neubürgerin aus Ungarn brachten sich alle gern ein und Erfahrungen wurden nach der Übergabe eines Präsents an diesem heißen Sommertag anschließend bei Sekt und Selters vor der Laurentiuskapelle ausgetauscht. Zuvor wurde aber noch Joachim Berenbold am Piano und seiner Tochter Anna Berenbold am Kontrabass viel Applaus für die musikalische Umrahmung mit Werken von Stefan Schäfer, Gabriel Fauré und Serge Koussevitzky gespendet.


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