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Nationale Klimaschutzinitiative in Walldorf - Sanierung Leuchten Gymnasium

 

 

Walldorf nimmt am Förderprogramm der Nationalen Klimaschutzinitiative mit der energetischen Sanierung von Leuchten im Gymnasium Walldorf teil

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leiten.

Die Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Die Stadt Walldorf investiert im Schulzentrum in neue Beleuchtung, die vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMU) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert wird.

Die Stadt Walldorf hat sich zum Ziel gesetzt, wertvolle Potenziale zur CO2-Emissionsminderung für die Umwelt zu erschließen. Maßnahmen zur Energieeinsparung werden durch die Teilnahme am European Energy Award dokumentiert und bewertet. Der Austausch veralteter, konventioneller Beleuchtung gegen zukunftsweisende LED-Beleuchtung stellt dabei einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der kommunalen Energiebilanz dar.

Für die Beleuchtungssanierung des 3. Obergeschosses des Gymnasiums Walldorf mit neun Klassenzimmern sowie den zugehörigen Fluren, WCs und Nebenräumen rechnet die Stadt mit einer Energieeinsparung von über 70 Prozent.

Die Maßnahme wird aus der Klimaschutzinitiative der Bundesregierung mit 40 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Bei voraussichtlichen Gesamtkosten von 80.000,00 € beträgt die Förderung 32.000,00 €. Mit der Projektabwicklung hat das BMU den Projektträger Jülich beauftragt. Der Bewilligungszeitraum läuft vom 01.07.2017 bis 30.06.2018.

LEDs sind extrem langlebig und benötigen nur etwa 15 Prozent der Energie einer Glühbirne. LED-Lampen sind fast frei von Schadstoffen wie Quecksilber. Auch im Hinblick auf den gesamten Lebenszyklus, wenn neben der Betriebszeit die Produktion und Entsorgung berücksichtigt werden, ist ihre Energiebilanz hervorragend. Die Langlebigkeit von LED-Lampen beträgt je nach Hersteller bis zu 25.000 Stunden.

Die jährliche Stromeinsparung gesamt wurde auf ca. 18.912 kWh/a berechnet, was etwa einem Stromverbrauch von vier Vier-Personenhaushalten pro Jahr entspricht.

Das Projekt wird unter dem Namen „KSI: Energetische Sanierung Leuchten 3. OG Gymnasium Walldorf“ und dem Förderkennzeichen 03K06133 geführt.

Partner bei diesem Projekt:

 

Bundesministerium für

Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

https://www.klimaschutz.de/

Projektträger Jülich

Forschungszentrum Jülich GmbH

Zimmerstr. 26-27

10969 Berlin

http://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-Kommunen.de


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