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Neues Zuhause für Plattform, Kleiderstube und Tafel geplant

Dietmar-Hopp-Stiftung und Gerd und Sonja Oswald Stiftung engagieren sich

Das ist die Bildunterschrift

Die Tage der alten „Plattform“ an der Wieslocher Straße sind gezählt. Dank einer großzügigen Spende der Stiftungen von Dietmar Hopp sowie Gerd und Sonja Oswald entsteht hier ein Neubau für drei soziale Einrichtungen (Foto: Stadt Walldorf)


Am Standort der „Plattform“ an der Wieslocher Straße soll ein neues Gebäude entstehen. Künftig soll hier die „Plattform“ als Begegnungsstätte für Wohnsitzlose und Menschen in Notlagen gemeinsam mit der Kleiderstube und der Walldorfer Tafel unter einem Dach ein neues Domizil finden.


Das Neubauprojekt für diese drei wichtigen sozialen Einrichtungen Walldorfs wird dank der Spendenbereitschaft der Dietmar-Hopp-Stiftung sowie der Gerd und Sonja Oswald Stiftung realisiert. Mit Blick auf den zweiten Bauabschnitt von Walldorf-Süd hatte die Stadt bereits seit längerem einen neuen Standort für die „Plattform“ gesucht. Die Suche war erfolgreich, jedoch muss das in die Jahre gekommene Gebäude abgerissen werden.

Walldorfs Ehrenbürger und SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp sowie Gerd Oswald, langjähriges Vorstandsmitglied der SAP, und seine Frau Sonja, wandten sich mit der Idee einer Gesamtlösung an die Stadt, da sie im Vorfeld über die räumlichen Engpässe bei Kleiderstube und Tafel informiert waren. Die seit 1990 aktive Initiative der Kleiderstube, die 1994 zum Verein wurde, hat Arbeits- und Verkaufsräume in der Heidelberger Straße. Die 2008 ins Leben gerufene Walldorfer Tafel befindet sich in der Albrecht-Dürer-Straße. Auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück für den Neubau waren sich Stifter und zukünftige Nutzer einig, dass der derzeitige Standort an der Wieslocher Straße für das Projekt ideal sei. Dort soll auch für die Ehrenamtlichen genügend Raum für den Austausch und die Arbeit mit den Besucherinnen und Besuchern der Einrichtungen entstehen.

Für Dietmar Hopp ist das Engagement für Menschen in schwierigen Lebenslagen ebenfalls seit langem ein Herzensanliegen. „In diesen neuen Räumen sollen verschiedene Angebote für finanziell schwache Menschen gebündelt werden. Die Zentralität des neuen Standortes neben dem Nahversorgungszentrum, die gute ÖPNV-Anbindung, die enge Verbindung auch zum neu entstehenden sozialen Wohnungsbau in der Bürgermeister-Willinger-Straße machen deutlich, dass Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, in der Mitte unserer Gesellschaft stehen. Das neu entstehende Gebäude soll dies unterstreichen“, erläutert Dietmar Hopp sein Anliegen. „Wir wollen den Menschen in Walldorf, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, mit diesem Gebäude notwendige Angebote in einem modernen und ansprechenden Rahmen machen“, so die Motivation von Gerd und Sonja Oswald, die bereits seit langem als großzügige Unterstützer der Walldorfer Tafel tätig sind. Hannelore Blattmann, die Vorsitzende des Kleiderstube Walldorf e. V.,  und Hans Klemm als Vorsitzender der Walldorfer Tafel sehen im Neubau auch ein wichtiges Zeichen der Anerkennung des täglich in den Einrichtungen geleisteten bürgerschaftlichen Engagements. Bürgermeisterin Christiane Staab dankt dem Gemeinderat für die überwiegend zustimmende Haltung, die weiteren Planungen betreffend, und ist sicher, „dass mit so viel Unterstützung dieses große Projekt gut gelingen wird“.


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