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Chancen dank Job-Coaching

Das ist die Bildunterschrift
Bürgermeisterin Christiane Staab, Oberbürgermeister Dirk Elkemann, Roland Westermann und Pierre Becker bei der Begrüßung der Unternehmerinnen und Unternehmer in der herbstlich geschmückten Kantine der Kurpfalz-Werkstatt (Foto: Pfeifer)


Am 18. September war die Kurpfalz-Werkstatt der Lebenshilfe in Wiesloch Treffpunkt von Wieslocher und Walldorfer Unternehmerinnen und Unternehmern.


Wieslochs Oberbürgermeister Dirk Elkemann und Walldorfs Bürgermeisterin Christiane Staab hatten zum einmal jährlich stattfindenden gemeinsamen Unternehmertreffen eingeladen. Nachdem Maschinen und Geräte nach getaner Arbeit in der Werkstatt stillstanden, füllten sich die Räume mit den interessierten Gästen aus Wiesloch und Walldorf, die von den beiden Stadtoberhäuptern sowie Roland Westermann, dem 2. Vorsitzenden des Lebenshilfe e. V. Wiesloch, begrüßt wurden.

Die vor zwanzig Jahren eröffnete Kurpfalz-Werkstatt beschäftigt vor allem Menschen mit Behinderung. Wie Westermann erläuterte, sind derzeit über 140 Beschäftige in den Bereichen Metall, Kartonage, Baugruppenfertigung, Dienstleistung sowie Gartenbau eingesetzt. Ein „Außenposten“ der Kurpfalz-Werkstatt ist beispielsweise das beliebte Wieslocher Café Kanapee. Wer dort einkehrt, wird von einem Team der Kurpfalz-Werkstatt bedient. Ziel der Kurpfalz-Werkstatt ist es, nicht nur Arbeit in der eigenen Werkstatt zu bieten, sondern Menschen mit Behinderung auch im ersten Arbeitsmarkt einzugliedern. Dank intensivem Jobcoaching gelingt dies auch. Wie Pierre Becker, stellvertretender Geschäftsführer und Prokurist der Kurpfalz-Werkstatt, erklärte, werden die Klienten intensiv vorbereitet und auch am Arbeitsplatz weiterhin betreut und begleitet nach dem Motto „So viel Unterstützung wie nötig, so wenig Unterstützung wie möglich.“ Eine Strategie, die  ein möglichst effektives und störungsfreies Arbeitsverhältnis schaffen soll. Timo Hofmann aus dem Berufsbildungsbereich machte deutlich, dass in der Vorbereitungsphase durch entsprechende Hilfsmittel, durch Erklären, Vormachen und Zeigen nach und nach arbeitsrelevante Kompetenzen erworben werden. „Wir erstellen gemeinsam Arbeits- und Ablaufpläne und üben auch durch Rollenspiele“, berichtete er. Er ermunterte auch die anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer, doch Praktikumsplätze zur Verfügung zu stellen. Auch den Arbeitgebern steht der Job-Coach als Ansprechpartner zur Seite, klärt offene Fragen und stellt das Konzept der Kurpfalz-Werkstatt gerne im Betrieb vor, gemeinsam mit seinen Klienten, die sich vorab auch ein Bild von der eventuellen künftigen Arbeitsstätte machen sollen. Einen Versuch ist es immer wert, meinen Cornelia Schneider, Wirtschaftsförderin der Stadt Wiesloch, und ihre Walldorfer Amtskollegin Susanne Nisius.

In der herbstlich geschmückten Kantine der Werkstatt war anschließend ausreichend Gelegenheit, weitere Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen, was die knapp 200 Gäste auch intensiv nutzten.

Praktikumsplätze gesucht

Wer sich für eine Zusammenarbeit mit der Kurpfalz-Werkstatt interessiert, wendet sich an Kurpfalz Werkstatt gGmbH Timo Hofmann, In den Weinäckern 8, 69168 Wiesloch, Tel. (0 62 22) 93 81-36  t.hofmann[at]lebenshilfe-wiesloch.de


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