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Im Dialog: Gemeinderat bei der innoWerft

Neue Veranstaltungsreihen dank Fördermitteln - Anschlussflächen fehlen

Das ist die Bildunterschrift

„Volle Fahrt voraus“ - welche Ziele die innoWerft ansteuert und auf welchem Kurs sie sich bewegt, erfuhren Gemeinderat und Verwaltungsspitze vor Ort (Fotos: Pfeifer)


„Unser Flaggschiff ist auf gutem Kurs“, erklärte Dr. Thomas Lindner, Geschäftsführer der innoWerft, bei einem Besuch von Bürgermeisterin Christiane Staab, Mitgliedern des Gemeinderats und der Verwaltungsspitze am 25. Oktober.


Lindner konnte auf ein bis jetzt sehr positives Jahr 2017 für das Technologie- und Gründerzentrum  zurückblicken. Der „Start-up-Inkubator“, bei dem neben der Stadt Walldorf noch die SAP SE und das FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe mit an Bord sind, konnte in diesem Jahr bedeutende Fördermittel einwerben, wie zum Beispiel eine Million Euro an den mit Mannheim und Heidelberg geschlossenen Start-up-Verbund, der als so genannter Accelerator, also Beschleuniger, fungieren soll. Geschäftsideen im Bereich der Informationstechnologie sollen dadurch noch rascher reifen als bisher. Lindner dankte den Fraktionen im Gemeinderat für deren Vertrauen in die innoWerft und die positiven Voten bei den Ratssitzungen, zuletzt zur Feststellung des Jahresabschlusses 2016. „Ich freue mich darüber, dass die positive Wirkung des Förderinstruments innoWerft von allen Fraktionen gewürdigt worden ist“, stellte Lindner fest und sicherte den Gästen zu, dass sein Team und er hart an der Erreichung der Ziele der innoWerft arbeiten. Er berichtete, dass mit den Fördermitteln bereits die ersten Veranstaltungsreihen durchgeführt worden seien, wie zum Beispiel „Breakthrough“, die sowohl dem Zusammenhalt der Gründerregion Rhein-Neckar mit Heidelberg, Mannheim und Walldorf dienten als auch der Sichtbarkeit der innoWerft.

„Walldorf fehlt eine Anschlussfläche für erfolgreiche innoWerft-Start-ups, in die diese nach ihrer Zeit in der innoWerft umziehen können“, machte Lindner am Ende seines Vortrags deutlich. Ziel sei es ja, diese in Walldorf zu halten. Lindner plädierte für einen „Coworking-Space“, in dem Walldorf noch mehr zu einem Zentrum innovativer junger Unternehmen werden könne.

Eine positive Bilanz für 2017 zog Dr. Thomas Lindner und dankte für das Vertrauen

Von der Theorie ging es dann zur Praxis, denn es stellten sich noch drei neue Start-ups vor, die die innoWerft in diesem Jahr zu fördern begonnen hat: „100 Worte“, ein Team, das aus geschriebener Sprache Emotionen und Persönlichkeitsmerkmale ableitet, weiterhin ein Start-up, das auf der Basis einer Lebensmitteldatenbank Allergien auf der Spur ist und folgerichtig unter dem Namen „AntiAllergy“ agiert. Mit „BRC“ ist außerdem ein Team an Bord, das eine neuartige Elektronik zur Steuerung von Solarpanels entwickelt hat, die es ermöglicht, dass teilverschattete Module auf Dächern auch weiterhin Strom liefern.

Mehr zur innoWerft unter www.innowerft.com


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