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Öffentliche Sitzung des TUPV am 6. März 2018 - Walldorf würdigt Zivilcourage und Menschlichkeit

Das ist die Bildunterschrift
Die Straßennamen im zweiten Bauabschnitt von Walldorf-Süd erinnern an bedeutende Widerstandskämpferinnen und -kämpfer (Plan: Stadt Walldorf)


Ein Zeichen für Zivilcourage und Menschlichkeit will die Stadt Walldorf mit den Straßennamen im zweiten Bauabschnitt von Walldorf-Süd setzen. Darauf hat sich der namensgebende Ausschuss für Technik, Umwelt, Planung und Verkehr (TUPV) verständigt.


In ihrer Sitzung am 6. März entschieden sich die Ausschussmitglieder dafür, die fünf neu entstehenden Straßen des Quartiers nach den Geschwistern Scholl, Willi Graf, Alfred Delp, Edith Stein und Dietrich Bonhoeffer zu benennen. Diese historischen Persönlichkeiten eint sowohl deren Widerstand gegen den Nationalsozialismus im Dritten Reich als auch deren gewaltsamer Tod durch die Nationalsozialisten. Die Geschwister Sophie und Hans Scholl gehörten, wie auch Willi Graf, der studentischen Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ an. Der aus Mannheim stammende Jesuit Alfred Delp war Mitglied der bürgerlichen Widerstandsgruppe „Kreisauer Kreis“. Edith Stein war Philosophin und Frauenrechtlerin. Sie war jüdischer Herkunft, wurde später katholische Ordensfrau und wurde als Jüdin und Christin verfolgt. Dietrich Bonhoeffer war evangelischer Theologe und gehörte der Bekennenden Kirche an. „Mit dieser Gruppe werden Personen geehrt und gewürdigt, die sich für die Gesellschaft und die Rechte der Einzelnen eingesetzt haben und deren Handeln daher auf Dauer beispielgebend von Wert bleibt“, lautet die Begründung für die  Namenswahl. In Ergänzung zu den Schildern mit den Straßennamen sollen kleine Schilder kurze Informationen zum Leben und Wirken dieser denkwürdigen Persönlichkeiten geben.


 

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