Menüpunkt Rathaus
Inhaltsübersicht Rathaus  Gemeinderat & Ausschüsse ► Öffentliche Sitzung des Gemeinderats am 21. Januar 2020 - Mehr und zeitgemäßere Fahrradabstellplätze an der Waldschule

Öffentliche Sitzung des Gemeinderats am 21. Januar 2020 - Mehr und zeitgemäßere Fahrradabstellplätze an der Waldschule

Gemeinderat beschließt Prüfantrag in Zusammenarbeit mit der Schule

Die Stadt wird in Zusammenarbeit mit der Waldschule prüfen, wie die Fahrradabstellplätze an der Waldschule erweitert, ertüchtigt und auch zeitgemäßer gestaltet werden können. Diesem Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stimmte der Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung am 21. Januar zu.

Wichtig war dem Gremium, dass die Schule dabei eng einbezogen wird. „Die Schulleitung muss das Heft des Handelns in der Hand haben“, meinte Stadtrat Manfred Wolf, der den Antrag seiner Fraktion erläuterte. Die vorhandenen Fahrradabstellplätze seien „weder ausreichend noch einladend“ stellte er fest. Man finde keinen „vernünftigen Platz“, da die Abstellmöglichkeiten an ihre Grenzen gelangt seien. Selbst im wenig fahrradfreundlichen Monat November seien die Plätze ausgelastet gewesen, berichtete er. Attraktivere Stellplätze könnten auch den Eltern-Taxibetrieb senken, so ein weiteres Argument. Wolf sprach sich außerdem dafür aus, auch an Tretroller zu denken und die Abstellplätze zeitgemäß mit Wetterschutz und Diebstahlsicherung zu versehen.

Dass Fahrradabstellplätze eventuell, wie von Bündnis 90/Die Grünen angeregt, auf das Gelände westlich der Waldschule kommen könnten, lehnte Stadtrat Christian Winnes (CDU) ab, da hier in die Waldstruktur eingegriffen werden müsste. Ihm war wichtig, dass es sich nicht um eine Einzelmaßnahme an der Waldschule handeln dürfe, sondern diese in Zusammenhang mit der Erweiterung der Mensa gesehen werden müsse. Dem Prüfantrag an die Stadt konnte er aber letztlich zustimmen. Stadtrat Lorenz Kachler (SPD), der auch Rektor der Waldschule ist, begrüßte den Antrag grundsätzlich, dieser sei „nicht verkehrt“, er hätte jedoch im Vorfeld eine Abstimmung mit der Schule vermisst. Auch er bevorzugte eine „ganzheitliche Planung“, die zur Schule passen müsse. Eine Einbeziehung der westlich von der Schule gelegenen Fläche sah er kritisch. Vielleicht könne man auch für die Fahrräder eine rasche Lösung „ganz ohne große Planung“ umsetzen, meinte er und dachte dabei an Abstellplätze „am Zaun entlang“. Auch Stadtrat Matthias Renschler (FDP) befürwortete den Prüfantrag. Er plädierte dafür, die Elternschaft einzubinden, damit es im Nachhinein keine Diskussionen gebe. Manfred Wolf erklärte noch, dass der Antrag kurzfristig gestellt worden sei, wegen der bevorstehenden Verabschiedung des städtischen Haushalts und es daher keine Abstimmung mit der Schulleitung gegeben habe. „Das war etwas kurzfristig, das können wir besser machen“, sicherte Wolf zu.


Zum Seitenanfang ▲

Text Schriftgröße
Impressum

Datenschutz