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Öffentliche Sitzung des Gemeinderats am 21. Januar 2020 - Natürlich dämmen mit Zuschuss

Das ist die Bildunterschrift

  In diesem Fall wird nachhaltig und förderwürdig mit Hanf gedämmt (Foto: www.co2online.de /Phil Dera)


Die Umweltförderprogramme der Stadt Walldorf sollen noch attraktiver werden. Der Gemeinderat stimmte in seiner Sitzung am 21. Januar daher dem Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu, auch nachhaltige Baustoffe für Dämmmaßnahmen in die Förderung aufzunehmen.


Die Förderprogramme zur energetischen Sanierung von Dächern, Außenwänden und Kellerdecken wurden um den Förderzuschlag „Naturplus“ erweitert. Wer nachhaltige Dämmstoffe verwendet, profitiert von verdoppelten Förderhöchstbeträgen gegenüber der Dämmung mit konventionellen Dämmstoffen. Bei der Dach- und Außenwanddämmung steigt der Förderhöchstbetrag damit auf 8.000 Euro und bei der Kellerdeckendämmung auf 2.000 Euro, jeweils für ein Wohngebäude bis zu drei Wohneinheiten. Bei Gebäuden ab vier Wohneinheiten erhöhen sich die Förderhöchstbeträge. Der Förderanteil von 25 Prozent der anrechenbaren Kosten bleibt dabei bestehen, wie Christian Horny vom städtischen Fachdienst Umwelt erklärt. Für diese Förderung muss der Dämmstoff ein Natureplus-Zertifikat oder ein Zertifikat des Institutes für Baubiologie Rosenheim (IBR) besitzen. Zudem muss der nachhaltige Dämmstoff für das gesamte geförderte Bauteil verwendet werden.

Ökologische Dämmstoffe haben oft eine bessere Ökobilanz als konventionelle Dämmstoffe. Sie bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen, wie zum Beispiel Hanf, oder aus Recyclingmaterial wie Altpapier, haben eine geringe Umweltbelastung, lassen sich mit wenig Energieaufwand herstellen, problemlos entsorgen oder sogar wiederverwerten. Auch bei Qualität und Dämmeigenschaften können Naturprodukte mit konventionellen Dämmstoffen mithalten. „Ökologische Dämmstoffe müssen genau wie konventionelle Dämmstoffe alle Anforderungen an den Brandschutz erfüllen“, so Christian Horny. Durch eine umfassende energetische Sanierung eines Gebäudes, lässt sich der Primärenergiebedarf um bis zu 90 Prozent senken.

Beratung

Für Beratungen zum Thema nachhaltige Dämmstoffe stehen die Energieberatung der KliBA, die alle zwei Wochen montags im Rathaus Walldorf stattfindet, und der Fachdienst Umwelt, Christian Horny, Tel. 35-12 31, christian.horny[at]walldorf.de zur Verfügung. Informationen und Antragsformulare zu allen städtischen Umweltförderprogrammen sind unter www.walldorf.de unter dem Menüpunkt „Umwelt“ zu finden.

 

 

 




 


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