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Öffentliche Sitzung des Gemeinderates am 17. November 2020 - Schenkung für "Haus am Kreisel"

Hopp-Stiftung übergibt Inventar an die Stadt

Wie im Supermarkt kann sich die Kundschaft im Laden der Tafel fühlen, dank der großzügigen Schenkung der Hopp-Stiftung (Foto: Pfeifer)


Einhellig stimmte der Gemeinderat dem Tagesordnungspunkt 6 der öffentlichen Gemeinderatsitzung am 17. November zu und bestätigte damit dankbar die Schenkung von Inventar für die sozialen Einrichtungen im „Haus am Kreisel“ durch die Hopp-Stiftung.


Die Schenkung für die Kleiderstube, die Tafel und die „Plattform“ beläuft sich auf einen Wert von rund 140.000 Euro. Die gemeinnützige Hopp-Stiftung hat damit nicht nur das neue Gebäude „Haus am Kreisel“ an der Wieslocher Straße finanziert und der Stadt geschenkt, sondern auch großzügig für eine moderne und professionelle Einrichtung der Räumlichkeiten gesorgt. David Högerich, Leiter des städtischen Eigenbetriebs Wohnungswirtschaft Walldorf, wies in der Sitzung auch noch darauf hin, dass dank der Hopp-Stiftung im Obergeschoss des Gebäudes, das Mitte September offiziell in Betrieb genommen wurde, sieben Wohnungen entstanden seien, die die Hopp-Stiftung der Stadt zu den Herstellungskosten überlassen habe. Vermietet werden diese kommunalen Wohnungen an einen Personenkreis, der im Besitz eines Wohnberechtigungsscheins ist und die Bruttoeinkommensgrenzen nicht überschreitet. Für einen Zwei-Personen-Haushalt sind dies 51.000 Euro, für einen Drei-Personen-Haushalt 60.000 Euro und für einen Haushalt mit vier Personen 69.000 Euro.

Wie aus der Inventarliste hervorgeht, wurden die Laden- und Lagerflächen von Kleiderstube und Tafel mit allem ausgestattet, was für die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sowie für die Kundschaft von Vorteil ist und eine ansprechende Atmosphäre schafft.

Die hauswirtschaftlichen Kräfte der „Plattform“ freuen sich über ihre neue Küche. Derzeit können die Besucherinnen und Besucher der „Plattform“ das neue Ambiente noch nicht gänzlich genießen, denn coronabedingt gibt es derzeit nur Essen zum Mitnehmen. In der Regel handelt es sich bei den Plattform-Gästen nicht um Obdachlose, sondern um Menschen in Notlagen. Die Fachberatung der Evangelischen Stadtmission, die im ersten Obergeschoss ihr Büro hat, ist für sie telefonisch zu erreichen und vereinbart auch Beratungstermine. 


Auch Schuhe gibt es in der Kleiderstube, übersichtlich präsentiert in neuen Regalen (Foto: Pfeifer)


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