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Radverkehrskonzept

Auf dem Weg zum Radverkehrskonzept der Zukunft

Auftaktbesprechung im Rathaus – Arbeitskreis für Interessierte im Frühjahr

Ende Oktober hat der Gemeinderat das Planungsbüro Verkehrsalternative VAR+ aus Darmstadt beauftragt, ein Radverkehrskonzept für Walldorf zu entwickeln. Um sich auf den Weg zum Radverkehrskonzept der Zukunft zu machen, fand am 26. November im Rathaus Walldorf ein Auftakttreffen mit Var+-Geschäftsführer Uwe Petry und Projektleiterin Sylke Petry statt.

Erklärtes Ziel von Stadt und Planern ist es, das Fahrrad mit flächendeckend sicheren, direkten, komfortablen und intuitiv erkennbaren Radverkehrsverbindungen für alle, die in Walldorf unterwegs sind, zum beliebten und bevorzugten Verkehrsmittel zu machen. Stadtbaumeister Andreas Tisch, sein Mitarbeiter Andreas Konrad vom Fachdienst Stadtplanung und räumliche Entwicklung, und Klaus Brecht, Leiter des Fachbereichs Ordnung und Umwelt, informierten Uwe und Sylke Petry über wichtige Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel den Mobilitätspakt Walldorf-Wiesloch, die geplanten Radschnellwege, Maßnahmen aus dem Radnetz Baden-Württemberg und bereits vorhandene Radwegenetze in Walldorf als Grundlagen für die weitere Arbeit. Auch die Hinweise aus der Online-Befragung zum Mobilitätspakt werden dem Büro zur Verfügung gestellt. Uwe Petry erläuterte die Vorgehensweise seines Büros. Es wird ein klassifiziertes Radverkehrsnetz zu Grunde gelegt, das aus drei Stufen besteht, den Pendlerrouten, den Basisrouten und den Freizeitrouten.

Dank Pendlerrouten soll die tägliche Entscheidung für ein Verkehrsmittel zugunsten des Fahrrads ausfallen. Die Verkehrsinfrastruktur dieser Pendlerrouten soll eine Geschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde ermöglichen. Für die zweite Klassifizierungsstufe, die Basisrouten, gilt das Ziel einer Reisegeschwindigkeit von 15 Kilometern pro Stunde. Basisrouten dienen vor allem dem Alltags- und Schülerverkehr. Entlang der nach Abstimmung ermittelten Pendler- und Basisrouten werden dann Maßnahmen abgeleitet, die komfortables und sicheres Radfahren ermöglichen. Das Verdichtungsnetz umfasst zusätzlich Querverbindungen für die Freizeit- und touristischen Routen.

Arbeitskreis Radverkehr Walldorf

Die Stadt Walldorf und VAR+ werden prozessbegleitend eng zusammenarbeiten. Im Frühjahr nächsten Jahres soll ein „Arbeitskreis Radverkehr Walldorf“ gebildet werden, um die interessierte Öffentlichkeit einzubeziehen. Neben Mitgliedern der Stadtverwaltung Walldorf und Vertreterinnen und Vertretern des Gemeinderats sind radfahrende Gruppen sowie Schulvertreter und weitere Interessierte willkommen.

Information

Auf der städtischen Internetseite www.walldorf.de werden künftig Informationen unter dem Menüpunkt „Radverkehr“, der in der Rubrik „Umwelt“ und hier unter „Mobilität“ zu finden ist, bereitgestellt. Wer etwas beitragen möchte, kann an die E-Mail-Adresse radverkehr[at]walldorf.de schreiben, um zusätzliche Hinweise zu geben. Auch über die Ergebnisse wird auf der Internetseite berichtet.

Sie hatten und haben den Radverkehr im Blick: (v.l.n.r.) Klaus Brecht, Andreas Konrad und Andreas Tisch (Stadt Walldorf) sowie Sylke und Uwe Petry vom Planungsbüro VAR+ (Foto: Stadt Walldorf)


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