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Öffentliche Sitzung des Gemeinderats am 22. Januar 2019 - Kunst soll erlebbar sein

Das ist die Bildunterschrift
  Kunst am Bau soll das Schulzentrumsgelände noch abrunden
(Visual: Michel und Wolf Architekten, Stuttgart)


Nach dem Willen des Gemeinderats sollen die Erweiterungsbauten des Schulzentrums durch „Kunst am Bau“ noch abgerundet und vervollständigt werden.


Den Antrag hierfür hatten im Oktober 2018 CDU-Stadtrat Dr. Gerhard Baldes und SPD-Stadträtin Dr. Andrea Schröder-Ritzrau gestellt, die Entscheidung fiel in der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats am 22. Januar. Wie Gerhard Baldes erklärte, entstehe „eine einmalige Schule, die landauf, landab ihresgleichen suche“.  Ein Kunstwerk, das man sich im Laubengang vorstellen könne, würde das Schulzentrum noch abrunden. Auch Andrea Schröder-Ritzrau sah den Laubengang als guten Standort, da er die Schulen verbinde. Sie nannte als Zielrichtung des Antrags die Auseinandersetzung mit der Entwicklung junger Menschen. Kunst mache die damit verbundenen Themen für die rund 2.000 Menschen im Schulzentrum wahrnehmbar. Das für die Kunst am Bau, ob Metallskulptur oder Lichtinstallation, bereitgestellte Budget sei „gut angelegtes Geld“, mit dem man etwas Bleibendes schaffe.

Wie Stadtbaumeister Andreas Tisch ausführte, müssen für einen beschränkten Kunstwettbewerb und die Realisierung des Objekts 100.000 Euro bereitgestellt werden. Es wird an fünf bis sieben Künstlerinnen und Künstler gedacht, um unterschiedliche Ansätze zu gewinnen. „Kunst und Kultur sollten nicht fehlen“, meinte Stadtrat Wilfried Weisbrod (Bündnis 90/Die Grünen). Es handle sich um eine „tolle Idee“, die Ausgaben seien gerechtfertigt, Kunst werde erlebbar. Er erinnerte an die „heftigen Debatten“ in der Bevölkerung beim Kunstpreis 2018 und äußerte die Hoffnung, dass ein Kunstwerk geschaffen werde, über das man diskutieren könne. Stadtrat Dr. Günter Willinger (FDP) missfiel, dass von den Antragstellern bereits drei Namen von Künstlern genannt worden waren. Das Gesamtpaket müsse auf 100.000 Euro festgelegt werden, forderte er, was Bürgermeisterin Christiane Staab bekräftigte. „Kunst muss an die Schulen ran“, erklärte Stadtrat Lorenz Kachler (FDP). Es sei eine Chance, die Offenheit, die die Kunst anbiete, zu nutzen. Er bedauerte, dass die Bildende Kunst oft nicht im Fokus stünde, obwohl sie viel bedeute. Kunst am Bau könne eine Herausforderung sein und sei „eine tolle Sache“, der man zustimmen müsse. Auch an anderen Schule konnte er sich dies vorstellen. „Wir unterstützen die Sache“, erklärte Stadtrat Werner Sauer (CDU). Das Gelände des Schulzentrums sei so groß, dass die Schulen noch von Schülerinnen und Schülern geschaffene Kunstwerke aufstellen könnten.

Der Gemeinderat fasste den einstimmigen Beschluss für die „Kunst am Bau“ und das Budget von 100.000 Euro und beauftragte damit die Verwaltung, den Wettbewerb vorzubereiten.


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