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Ein schönes Stück Stadt entsteht

Symbolischer Spatenstich für Erschließung des zweiten Bauabschnitts Walldorf-Süd

Das ist die Bildunterschrift

Jetzt kann es so richtig losgehen! Dafür wurde gerne zum Spaten gegriffen (Fotos: Pfeifer)


„Hier wird nur Gutes entstehen“, stellte Bürgermeisterin Christiane Staab beim symbolischen ersten Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt von Walldorf-Süd fest, der am 22. März von der Sonne beschienen war.


Die Erschließungsarbeiten für „das schöne Stück Stadt“, von dem Stadtbaumeister Andreas Tisch sprach, sollen bis in einem Jahr beendet sein. Dann können auf dem insgesamt 8,26  Hektar großen Gelände mit einer Wohnbaufläche von 4,48 Hektar etwa 230 Wohneinheiten entstehen. Die Stadt rechnet mit etwa 530 Menschen, die hier leben werden. Die Freude bei Bürgermeisterin, Stadtbaumeister und Gemeinderat und allen weiteren Beteiligten ist groß, dass es nun weiter vorangeht, nachdem Grabungsarbeiten des Landesdenkmalamtes für Verzögerungen gesorgt hatten. Archäologische Voruntersuchungen Anfang 2018 hatten ergeben, dass in dem Baugebiet, das im Umfeld eines einstigen römischen Landguts („villa rustica“) liegt, Funde gesichert und dokumentiert werden mussten. Die archäologischen Grabungen sind mittlerweile abgeschlossen und brachten seltene Objekte aus der Römerzeit  zutage.

Die Archäologen mit einigen ihrer Funde

Bürgermeisterin Christiane Staab machte deutlich, dass Walldorf mit dem jetzigen zweiten Bauabschnitt und dem noch folgenden dritten Bauabschnitt „komplett“ sei. „Die Stadt wird noch einmal wachsen“, stellte sie fest. Diesem Wachstum müssten sich auch Schulen und Kindertagesstätten anpassen. Sie ging auch darauf ein, dass mit den gewählten Straßennamen für das Quartier wie Geschwister-Scholl-Straße oder Willi-Graf-Straße Widerstandskämpferinnen und –kämpfer gegen den Nationalsozialismus und dessen Opfer gewürdigt werden sollen. „Sie haben ein Beispiel gegeben für Zivilcourage und Menschlichkeit. Es ist gut und wichtig, daran zu erinnern “, so Staab. Sie erinnerte auch daran, dass nach einem erst kürzlich gefällten Gemeinderatsbeschluss alle, die ein städtisches Grundstück in Walldorf-Süd bekommen, verpflichtend von den Stadtwerken Walldorf über Photovoltaikanlagen und weitere Klimaschutzmaßnahmen informiert werden. Die Stadtwerke Walldorf werden ein Glasfasernetz verlegen und das Gebiet mit Strom, Gas und Wasser versorgen.

Die Straßennamen erinnern an Widerstandskämpfer im Dritten Reich

Das neue Quartier habe ein „anspruchsvolles Konzept“, meinte Stadtbaumeister Tisch. Mit einigen Optimierungen würden die Strukturen aus dem ersten Bauabschnitt von Walldorf-Süd übernommen. Zu den Verbesserungen gehört, dass bei den Grundstücken und Baukörpern noch stärker auf Passivhaustauglichkeit geachtet wurde. Die Passivhausbauweise ist auf städtischen Grundstücken vorgeschrieben. Was die Lage des neuen Stadtteils angeht, verwies Tisch auf die Nähe zu Kindergärten und Schulen, die ebenso wie das Nahversorgungszentrum und das Zentrum gut zu Fuß erreichbar seien. Auch für die Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr sei gesorgt. „Das wird ein guter Ort zum Wohnen“, war sich der Stadtbaumeister sicher, dies auch angesichts der geplanten Grünflächen, die den Südpark fortführen und des großen Spielplatzes für die Junioren. Die Erschließungskosten belaufen sich auf 7,73 Millionen Euro.


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