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Eine eigene Welt am Waldrand

Gemeinderat besuchte das fertigggestellte Kinderhaus Gewann Hof

Das ist die Bildunterschrift
  Blick auf das eingeschossige Kinderhaus im Gewann Hof


„Ein freundliches Kinderhaus mit wohnlichem Charakter in einem zeitgemäßen und qualitätvollen Neubau“ wünschte sich die Stadt Walldorf in der Ausschreibung für den Architektenwettbewerb für die neue Kindertagesstätte im Gewann Hof, die direkt am Waldrand liegt. Bei einem Rundgang konnten sich Bürgermeisterin Christiane Staab, die Verwaltungsspitze und Mitglieder des Gemeinderats davon überzeugen, was aus den Plänen und Vorstellungen geworden ist, die gemeinsam mit dem Architekten René Rissland und seiner Arbeitsgemeinschaft raum.land (Nürnberg), die 2016 den Architekturwettbewerb gewannen, entwickelt wurden.


Bürgermeisterin Staab zeigte sich völlig begeistert von dem neuen Kinderhaus.  „Das Kinderhaus im Gewann Hof ist ein Leuchtturm in der Kindergartenlandschaft“, stellte sie erfreut fest. Hier könnten die Kinder glücklich sein, meinte sie. Ihr Dank galt allen Beteiligten, allen voran Stadtbaumeister Andreas Tisch, Erstem Beigeordneten Otto Steinmann, dem Gemeinderat und dem Zipfelmützen e. V.  Man habe sich gemeinsam auf den Weg gemacht und es sei ein „Kinderhaus des 21. Jahrhunderts“ entstanden, in dem die pädagogischen Anforderungen hervorragend umgesetzt worden seien, so Christiane Staab. Am 25. August hat der Zipfelmützen e. V., den die Stadt mit der Trägerschaft betraut hat, den Betrieb aufgenommen. Dreißig Krippenkinder und sechzig Kindergartenkinder finden im neuen Kinderhaus ausreichenden Platz. Derzeit sind noch nicht alle Plätze belegt, was aber innerhalb der nächsten Monate der Fall sein wird. „Sonne, Wolke, Regen“ nennen sich die drei Kindergartengruppen, in denen jeweils zwanzig Kinder betreut werden. Die drei Krippengruppen mit jeweils zehn Kindern sind nach den Farben „Gelb, Grün, Blau“ benannt.

Im großzügigen Foyer, das den Durchblick zum Wald erlaubt (Fotos: Pfeifer)

"Ein tolles Erlebnis bieten"

Stadtbaumeister Andreas Tisch gab im großzügigen Foyer einige Erläuterungen zur Konzeption des Hauses, das als Holzkonstruktion in Passivhausbauweise errichtet wurde. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach deckt den Eigenbedarf an Strom, eine Fußbodenheizung sorgt für wohlige Wärme. Wer das Foyer betritt, tritt auch sofort in Blickbeziehung zum Wald auf der gegenüberliegenden Seite. Durch großzügige Fensterfronten ist die Natur vor der Tür immer präsent. In Richtung Wald führen zwei getrennte Flure zu den Gruppenräumen für den Krippen- und den Kindergartenbereich. Am Ende der Flure können die Kinder direkt ins Freie gelangen. „Die Kinder haben hier ihre eigene Welt am Waldrand“, erklärte der Stadtbaumeister. Er lobte die Einrichtung als „ein gelungenes Bauwerk“, das aufwendig und sehr anspruchsvoll sei. „Wir können stolz darauf sein und bieten den Kindern ein tolles Erlebnis“, sagte er.

Der Innenhof, zugänglich von allen Seiten

Der Rundgang führte auch zu den Funktionsräumen mit der Küche, in der alles selbst gekocht wird, auch für die Waldkindergärten.

Birgit Hemmer vom Zipfelmützen e. V. dankte herzlich für das Vertrauen, seit Jahren „verlässlicher Partner der Stadt“ sein zu dürfen. „Wir fühlen uns alle sehr wohl hier“, lautete ihr Fazit. Großes Lob für das beeindruckende Kinderhaus gab es auch von den Mitgliedern des Gemeinderats. Hier auch noch einmal Kind sein zu dürfen, konnte man sich gut vorstellen.

Der Außenbereich am Waldrand


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