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Für eine naturnahe Stadt

Öffentliches Grün wird neu gestaltet – Stadt will Artenvielfalt fördern

Das ist die Bildunterschrift

Das "Rondell" an St.-Ilgener-Straße und Kieselweg wird schon bald naturnah erblühen
(Fotos: Stadt Walldorf)


Noch naturnäher will die Stadt Walldorf ab diesem Frühjahr Grünflächen in der Stadt gestalten und damit weiteren Lebensraum für Insekten und Pflanzen schaffen und die Artenvielfalt fördern.


An verschiedenen Stellen gestaltet die Stadt daher monotone Rasenflächen neu und legt blühende und kräuterreiche Grünflächen an, die auch dazu beitragen, das Klima zu verbessern. „Zunehmend wird in unserem monostrukturierten und zergliederten Verdichtungsraum die ökologische Bedeutung der bewohnten Städte wichtig. Die Ökologie hier auch in kleinen Schritten zu verbessern, daran müssen wir arbeiten“, stellt Stadtbaumeister Andreas Tisch fest. In einem ersten Schritt sollen drei bestehende Pflanzflächen naturnah umgestaltet werden. Auf der Rasenfläche am Ende von St.-Ilgener-Straße und Kieselweg sollen sich künftig Blüten bis zur Reife entwickeln können, wovon vor allem Tagfalter und andere Insekten profitieren werden. Der Rasen wird nur noch an den Rändern  regelmäßig gemäht. Mit einer Stauden-Mischpflanzung wird das Pflanzbeet am Kieselweg zu einem Blickfang.

Bunt, schön und attraktiv, nicht nur für Insekten und Vögel, sondern auch Menschen

Am Standort Kurpfalzstraße und Rockenauer Pfad wird die Grünfläche ebenfalls neu gestaltet und im Walldorfer Zentrum wird der Gehölzrand auf der Grünfläche bei der öffentlichen Toilette an Hirschstraße und Goethestraße dank einer neuen Stauden-Mischbepflanzung attraktiver. Die Stadt will bevorzugt heimische Stauden, die Trockenheit gut vertragen, einsetzen. Die Blühsträucher am Rande der Rasenflächen sollen vor allem Insekten und Vögeln dienen.

Schön "wild"

Wer sich an die bisher eher monotonen Grünflächen gewöhnt hat, mag die blühenden und kräuterreichen Grüninseln zunächst etwas „wild“ finden, „doch sie haben ihren eigenen Reiz und eine wichtige Funktion“, meint Stadtbaumeister Tisch.

Die weniger „wild“ und sehr intensiv gestalteten Beete an öffentlichen Plätzen und Straßenräumen bleiben natürlich weiter bestehen. Allein im Frühjahr sorgen rund 21.800 Blumen, davon 4.550 Narzissen für Frühlingsgefühle und bunte Vielfalt in Walldorf.


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