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Spatenstich für Ausbau der A6

Milliardenprojekt mit engem zeitlichem Rahmen

Das ist die Bildunterschrift
  Minister Winfried Hermann (Mitte) mit den (Ober)Bürgermeistern Hans-Dieter Weis (Dielheim), Jörg Albrecht (Sinsheim), Christiane Staab (Walldorf) und Ludwig Sauer (Wiesloch/Foto: Gemeinde Dielheim)


Zwischen den Anschlussstellen Heilbronn/Untereisesheim und Heilbronn/Neckarsulm fand am 3. April der erste Spatenstich für den Ausbau der Autobahn A 6 statt. „Einer der stauträchtigsten Abschnitte im Land wird nun sechsstreifig ausgebaut“, stellte Landesverkehrsminister Winfried Hermann vor rund 300 geladenen Gästen fest, zu denen auch Bürgermeisterin Christiane Staab gehörte.


 Die voraussichtlich fünf Jahre dauernden Bauarbeiten auf einer rund 26 Kilometer langen Ausbaustrecke mit 36 neu zu bauenden Brücken nehmen ihren Anfang zwischen Sinsheim und Wiesloch/Rauenberg. Wie der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer betonte, sei der Ausbau der A6 wegen der Zunahme vor allem des Transitverkehrs in Ost-West-Richtung „seit langem dringlich“. „Das Regierungspräsidium wird den Autobahn-Ausbau bis zur geplanten Fertigstellung Mitte 2022 intensiv begleiten und zu einem guten Abschluss führen“, war von ihm zu hören.

Das Projekt ist nicht nur wegen der zeitlichen Dimension und der baulichen Herausforderungen außergewöhnlich, sondern auch wegen des Finanzierungsmodells durch eine Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP). „Das bislang größte ÖPP-Straßenbau-Projekt in Baden-Württemberg“, stellte Minister Hermann fest. Das Projektvolumen beläuft sich auf etwa 1,3 Milliarden Euro. Minister Hermann ließ keinen Zweifel daran, dass er eine „ambitionierte Umsetzung“ des Projekts erwarte. Alexander Hofmann als Vertreter beteiligter Bauunternehmen sprach von einer „technisch und logistisch anspruchsvollen Herausforderung“.Das Projekt sieht auch den Betrieb und die Erhaltung des gesamten Autobahnabschnitts auf einer Länge von 47,2 Kilometern für die Dauer von dreißig Jahren vor. Im Gespräch mit Minister Hermann hob Christiane Staab hervor, wie wichtig die Neugestaltung der unfallträchtigen Anschlussstelle Wiesloch/Rauenberg sei. Idealerweise werde die Autobahnabfahrt Richtung Walldorf und Wiesloch mit dem vierspurigen Ausbau der L 723 verknüpft, um endlich die Rückstaus zu den Stoßzeiten bis in die Autobahn hinein zu beenden, meinte sie. Überschattet wurde der Spatenstich von Unfällen auf der A6, die zu Staus führten, direkt oberhalb der Stelle für den Spatenstich.


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