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Lesevergnügen aus dem öffentlichen Bücherregal

Von der Stadt gestaltet und gebaut - von der Generationenbrücke betreut

Das ist die Bildunterschrift
  Mit viel Lesestoff im Rücken: Roland Portner (Generationenbrücke), Bürgermeisterin Christiane Staab, Stadträtin Petra Wahl, Stadtbaumeister Andreas Tisch, Erster Beigeordneter Otto Steinmann und Stadträtin Elisabeth Krämer (v.r.n.l./Fotos: Pfeifer)


Kaum ist das öffentliche Bücherregal am Marktplatz in Walldorf gut bestückt „eröffnet“, finden die ersten Bücher schon neue Besitzer. Ein junger Vater nimmt das Bilderbuch „Winnie Puh“ für sein Kind mit und eine begeisterte Leserin vertieft sich gleich in einen Roman.


Bürgermeisterin Christiane Staab, die bei der Einweihung am 11. April vom „optimalen Standort und Zeitpunkt“ sprach, hatte damit offensichtlich Recht. „Ein lang gehegter Wunsch ist erfüllt“, freute sich Christiane Staab, die an den Antrag der SPD-Fraktion im Gemeinderat zum Bücherregal erinnerte und der Generationenbrücke Walldorf für deren ehrenamtliches Engagement in Sachen Bücherregal herzlich dankte. Ihre Sorge, wer sich hier mit ordnender und sortierender Hand um das Regal kümmern werde, sei ihr nun dank der Initiative der Generationenbrücke genommen. „Wir freuen uns, neben unserer Stadtbücherei nun auch noch Literatur über das öffentliche Bücherregal anbieten zu können“, erklärte Staab zum „Lesevergnügen aus zweiter Hand“.

Der erste Roman, der eine Abnehmerin fand ...

Petra Wahl, SPD-Stadträtin, dankte dem Walldorfer Gemeinderat für das positive Votum in Sachen öffentliches Bücherregal. „Wir werden immer einen Blick auf das Bücherregal haben“, versprach sie. „Das Hauptproblem dürfte sein, dass das Bücherregal zu voll wird“, vermutete sie. Roland Portner, Vorsitzender des Generationenbrücke e. V., dankte der Stadt, hier vor allem Stadtbaumeister Andreas Tisch und dem Team des städtischen Bauhofs, für „das schöne und attraktive Regal“. Herbert C. Ebeling, Pressewart der Generationenbrücke, wird nun auch als Bücherregalwart fungieren und bekam den Schlüssel für die Regaltür überreicht.

Herbert C. Ebeling ist Bücherregalwart und bekam den Schlüssel
gleich umgehängt

Roland Portner wies aber darauf hin, dass das Regal – außer bei großen Festen wie Spargelmarkt, Kerwe oder Silvester – immer offen sei. Herbert Ebeling werde dafür Sorge tragen, dass es äußerlich und auch was die Inhalte angehe „in Ordnung" sei. Portner hoffte auch, dass der aktuelle Bestand an türkischsprachigen Büchern noch wachsen möge. Wie Roland Portner erläuterte, gelten für die kleine öffentliche Bibliothek einfache Regeln: Mitnehmen, gleich vor Ort oder daheim lesen und gerne wieder ein anderes Buch oder das gelesene ins Regal stellen. Von der Wieslocher Bürgerstiftung war Annegret Sonnenberg mit einem Büchergeschenk aus den öffentlichen Wieslocher Bücherregalen extra nach Walldorf gekommen, um diese zu überreichen und viel Erfolg zu wünschen. Sie konnte berichten, dass das erste öffentliche Wieslocher Bücherregal seit zehn Jahren „wunderbar funktioniert“ und inzwischen zwei weitere hinzugekommen sind. Auch die Generationenbrücke kann sich schon gut vorstellen, dass es nicht bei einem Walldorfer Bücherregal bleibt.


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