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Attraktiver Standort im "magischen Viereck"

Das ist die Bildunterschrift

Sie griffen gern zum Spaten (v.l.n.r.): Thomas Bernhard (Projektleiter), Hans-Jürgen Klein und Philipp Gross (Peter Gross Hoch- und Tiefbau), Bürgermeisterin Christiane Staab, Christoph Wigger und Bernhard Duffner (John Deere), Architekt Andreas Wilhelm (a+4 Ingenieure), Stadtbaumeister Andreas Tisch und Susanne Nisius (städtische Wirtschaftsförderung) (Fotos: Pfeifer)


Bei „Kaiserwetter“ wurde am 20. September in Walldorf der symbolische erste Spatenstich für das künftige Vertriebs- und Marketingzentrum des Landtechnikherstellers John Deere getätigt.


Wie Christoph Wigger, Vice President der Sales & Marketing Region 2, schmunzelnd erläuterte, habe aber nicht nur dieses „fast tägliche Kaiserwetter“ den Ausschlag für die Standortentscheidung gegeben, sondern Walldorf habe sich auch dank seiner hervorragenden Infrastruktur, aufgrund der guten Nachbarschaft und der kurzen Wege in der Verwaltung als „absolut attraktiver Standort“ erwiesen. Als „Riesenplus“ wertete er die Nähe zum Bahnhof – sowohl für viele der 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die hier ihren Arbeitsplatz haben werden, als auch für die Kunden, die nach Walldorf kommen werden. In Nachbarschaft zum Luxor-Filmpalast und zu „Session“ entsteht an der Impexstraße ein Gebäude, in dem die Einheiten von John Deere International, bisher in Schaffhausen in der Schweiz angesiedelt, von John Deere Vertrieb Deutschland  in Bruchsal und dem "Sales & Marketing Center" Mannheim unter einem großen Dach zusammenarbeiten werden.

Durfte beim Spatenstich nicht fehlen: der aus Bruchsal angefahrene John-Deere-Traktor

 

„Das neue Kompetenzzentrum ist ein weiterer konsequenter Schritt zu einer erhöhten Kundenorientierung“, stellte Christoph Wigger fest. Die Neustrukturierung biete viele Vorteile und ermögliche eine intensivere und effizientere Kooperation zwischen den verschiedenen Bereichen. John Deere habe hier die Chance als Unternehmen etwas ganz Neues in Europa, der zweitwichtigsten Marketingregion nach den USA, zu schaffen. Aus dem bestehen bleibenden „magischen Dreieck“ Kaiserslautern, Mannheim und Bruchsal, werde nun dank Walldorf ein „magisches Viereck“, meinte Wigger, der seit den ersten Gesprächen im Walldorfer Rathaus vor drei Jahren „ein gutes Gefühl“ gehabt hatte. Denn die Stadt sei „sehr nah am Bürger, sehr nah an den Unternehmen“.

So soll das neue Vertriebs- und Marketingzentrum aussehen (Repro: Pfeifer)

Rund dreißig Millionen Euro investiert John Deere in Walldorf. „Wir planen langfristig“, sagte Wigger. Das moderne Gebäude wird nachhaltig geplant mit Blockheizkraftwerk, Photovoltaik und Biothermie – zum Heizen und Kühlen. 190 Pkw-Stellplätze sind vorgesehen, davon fünf für Elektroautos mit Ladestation. Für Fahrräder sind vierzig Stellplätze eingeplant, davon zwanzig für Elektrofahrräder mit Ladestation. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden Platz auf 11.000 Quadratmetern, auch in „Open Space“-Büros. Ein großzügiger Innenhof und ein Dachgarten dürften die angestrebte offene Kommunikation bei dem vielgelobten Walldorfer Wetter noch fördern. Übergangsweise werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von John Deere ab 1. November zunächst im Partner Port in der Altrottstraße ihren Arbeitsplatz haben, bevor sie gemeinsam mit den anderen Einheiten voraussichtlich im Frühjahr 2020 in ihr „neues Zuhause“ in Walldorf – so Christoph Wigger – umziehen werden. Bürgermeisterin Christiane Staab erinnerte an „gute Verhandlungen“, bei denen man stets lösungsorientiert gearbeitet habe. „Jeder Prozess braucht Zeit und Geduld“, meinte sie. Ihr Dank galt dem Unternehmen John Deere für das Vertrauen und dem Gemeinderat, mit dem man von Anfang an „an einem Strang“ gezogen habe. Sie wünschte einen unfallfreien Bauverlauf und war sich sicher, dass „hier etwas Gutes entsteht“.


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