Die elf „Leitziele für die Klimaneutralität 2040“ sind die Richtschnur, an der sich die Klimaschutzaktivitäten der Stadt Walldorf orientieren. Ziel ist die Klimaneutralität in 2040.
Walldorf auf dem Weg zur Klimaneutralität 2040
Die Stadt Walldorf hat ein klares Ziel vor Augen: Bis zum Jahr 2040 soll Klimaneutralität erreicht werden. Der Gemeinderat hat dafür in seiner Sitzung am 31. Januar 2023 einstimmig die elf „Leitziele für die Klimaneutralität 2040“ beschlossen. Diese Leitziele legen die Grundlage für die notwendigen Anstrengungen in allen energierelevanten Sektoren, um Walldorf klimafreundlich und zukunftsfähig zu gestalten.
Die Leitziele dienen als strategischer Rahmen, aus dem konkrete Unterziele und Maßnahmen entwickelt werden. Die Umsetzung erfordert das Engagement zahlreicher Akteure – innerhalb der Stadtverwaltung und darüber hinaus. Ein wichtiger Baustein ist dabei die Einbindung der Bevölkerung:
Vorbildfunktion der Verwaltung
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Klimaneutralität der kommunalen Verwaltung, die bereits bis 2035 erreicht werden soll. Hierbei soll der Energiebedarf der Gebäude verringert werden, zum Beispiel durch Sanierung. Die Energie, die zum Heizen der Gebäude verwendet wird, soll aus klimafreundlichen Quellen stammen.
Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft
Die Umsetzung der Leitziele erfordert Zusammenarbeit auf allen Ebenen. Nur durch das Engagement von Verwaltung, Politik, Wirtschaft und der Bevölkerung kann der Wandel gelingen. Mit den Leitzielen setzt Walldorf ein starkes Zeichen für den Klimaschutz – und zeigt, dass ambitionierte Ziele und gemeinsames Handeln den Weg zu einer klimaneutralen Zukunft ebnen können.
Um die Klimaleitziele zu erreichen, wurden Unterziele formuliert. Diese definieren konkrete Ziele und Entwicklungspfade für die betroffenen Bereiche, wie zum Beispiel kommunale Gebäude. Die Ziele orientieren sich daran, welche Schritte auf dem Weg zur Klimaneutralität notwendig sind. Zudem ist ausschlaggebend, welche Handlungsmöglichkeiten die Kommunalverwaltung hat und wie groß der ihr Einfluss ist. Um die Ziele zu erreichen, ist eine Vielzahl von Maßnahmen geplant. Die Maßnahmenplanung ist dynamisch, das heißt, ihr Erfolg wird kontinuierlich überprüft und die Maßnahmen bei Bedarf angepasst.
Jedes Ziel ist mit einer Reihe von Indikatoren hinterlegt, anhand derer sich die Zielerreichung messen lässt. Ein Beispiel für eine solche Kennzahl ist der Anteil Erneuerbarer Energien an der Heizwärme für öffentliche Gebäude. Die Indikatoren werden regelmäßig überprüft und in einem Monitoringbericht zusammengefasst.