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Öffentliche Sitzung des Gemeinderats vom 25. September 2018 -Der ideale Nachfolger

Das ist die Bildunterschrift
  Timo Jouko Herrmann (Foto: Pfeifer)


Dr. Timo Jouko Herrmann wird Nachfolger von Professor Gerald Kegelmann als Musikbeauftragter der Stadt Walldorf. Der Gemeinderat sprach sich in seiner Sitzung am 25. September einstimmig dafür aus, die Reihe „Konzerte der Stadt“ ab der Saison 2020 in seine Hände zu legen.


Wie Erster Beigeordneter Otto Steinmann erläuterte, endet 2019 der Vertrag mit Gerald Kegelmann, der die klassische Konzertreihe der Stadt seit 1994 betreute. Steinmann erinnerte daran, dass die städtische Reihe mit Konzerten und Kunst im Rathaus seit Mitte der 1960er Jahre besteht und ihren Anfang unter Konrad Winkler nahm. Der Musikwissenschaftler, Komponist, Musiker und Dirigent Dr. Timo Jouko Herrmann sei weit über die Grenzen Walldorfs hinaus bekannt, so Steinmann. Dank seines hervorragenden Netzwerks werde es auch ihm gelingen, renommierte Künstlerinnen und Künstler nach Walldorf zu holen und das hohe Niveau der Konzertreihen von Professor Kegelmann zu halten. Herrmann, der seit zehn Jahren die städtischen „Walldorfer Musiktage“ künstlerisch verantworte, sei „ein Garant für hohe Qualität“, stellte Steinmann fest und sah für die Zukunft auch eine noch intensivere „Verzahnung“ der beiden städtischen Konzertreihen. Seinen besonderen Dank richtete der Erste Beigeordnete an Professor Kegelmann. „Er hat die Konzertreihe geprägt und zu dem gemacht, was sie heute ist“, erklärte er. Er habe Kontakte zu Künstlern gehabt, an „die wir nie herangekommen wären“. Die „Konzerte der Stadt Walldorf“ bräuchten den Vergleich mit Häusern größerer Städte nicht zu scheuen. „Wir können uns glücklich schätzen, einen Gerald Kegelmann zu haben!“

Dem - wie schon bei Kegelmann - auf fünf Jahre abgeschlossenen Vertrag für Timo Jouko Herrmann und dem erarbeiteten Konzept, das auch junge musikalische Talente auf die Bühne holen will, stimmte der Gemeinderat gerne zu. Laut Steinmann werde die Stadt auch den Bereich Jazz für die jüngere Altersgruppe nicht außer Acht lassen und das Jump werde sich weiterhin in Kooperation mit der Katholischen und Evangelischen Jugend um musikalische Angebote für Jüngere kümmern.

Timo Herrmann sei der „logische Nachfolger“ von Gerald Kegelmann, meinte Stadtrat Dr. Gerhard Baldes (CDU). Er sei der „perfekte künstlerische Leiter“ und „die beste Wahl, um auch junge Leute an klassische Musik heranzuführen“. „Wir sind begeistert“, meinte er. Auch Baldes zollte Professor Kegelmann, der viele „hochkarätige Künstler“ nach Walldorf gebracht habe, Dank und Respekt. Gerald Kegelmann habe das musikalische Angebot „ungemein bereichert“, sagte Stadträtin Elisabeth Krämer (SPD), die sich nun „auf die neue Leitung und die Veranstaltungen“ freut. Auch sie lobte die „gute Vernetzung und hohe Qualität“. Wichtig war ihr die Einbindung der Jugend. Stadtrat Wilfried Weisbrod (Bündnis 90/Die Grünen) würdigte die „tolle Arbeit“ von Gerald Kegelmann. Er begrüßte die „hervorragenden Vorschläge“ von Timo Jouko Herrmann. Er wünschte sich auch Offenheit für Vorschläge von außen. Stadtrat Günter Lukey (FDP) bedauerte Professor Kegelmanns altersbedingtes Ausscheiden und dankte ihm für sein Engagement. Er sah Timo Herrmann als „Garanten für exzellente Künstler“ und meinte: „Wir können uns glücklich schätzen, einen so anerkannten Musikwissenschaftler an uns binden zu können.“


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