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Öffentliche Sitzung des Gemeinderats am 16. Mai 2017 - Friedhofspflege ab 2018 unter städtischer Regie

Gemeinderat stimmt weiterer Gärtnerstelle zu

Die Stadt wird mit einhelliger Zustimmung des Gemeinderats die Pflege des Friedhofs ab 2018 in eigener Regie durchführen.

Wie Stadtbaumeister Andreas Tisch in der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats am 16. Mai erläuterte, erhofft sich die Stadt dadurch eine kontinuierlichere Pflege als dies bisher mit externen Firmen möglich war, die in festgelegten Intervallen auf dem Friedhof arbeiten. Da die dreijährige Vertragslaufzeit der beauftragten externen Firma 2017 endet, war zu entscheiden, ob man die Leistungen wieder ausschreiben oder selbst übernehmen sollte.

Etwa 10.000 Quadratmeter an Wegen und Pflanzflächen sind auf dem Walldorfer Friedhof zu pflegen. Bisher erfolgte die Pflege in drei Pflegegängen im April, Juni und Oktober. Der Heckenrückschnitt, der in Kürze wieder ansteht, war bisher im Juni und September an der Reihe. Mit eigenem Personal könne man besser auf Situationen wie intensiven Bewuchs bei feuchtwarmem Wetter reagieren und den Friedhof das ganze Jahr über besser pflegen, meinte Stadtbaumeister Tisch zu den Überlegungn. Allerdings müsse eine weitere Gärtnerstelle geschaffen werden, da die derzeit für den Friedhof zuständigen beiden Mitarbeiter dies nicht zusätzlich leisten könnten, meinte Tisch zur Personalsituation. Mitarbeiter des städtischen Bauhofs, die im Grünbereich arbeiten, könnten die Pflegemaßnahmen außerdem unterstützen und im Gegenzug könnten die Friedhofsmitarbeiter gelegentlich bei spezifischen Fällen im Bauhof mithelfen, so die Planung.

„Der Friedhof ist das Aushängeschild einer Kommune“, meinte Stadtrat Uwe Lindner (CDU), der sich für den Vorschlag aussprach. Man könne Maßnahmen zeitnah ausführen und diese effektiver angehen. Die Friedhofsmitarbeiter seien auch wichtige Ansprechpartner, stellte er fest. Das jetzige Personal könne den Schnitt der Hecken und die Pflege nicht zusätzlich leisten, stellte Stadträtin Elisabeth Krämer (SPD) fest. Das erweiterte Team könne „schneller und direkter reagieren“, erklärte sie und hob auch die verbesserte Vertretungssituation bei Urlaub und Krankheit hervor. Dem schlossen sich auch die weiteren Fraktionen an und befürworteten den Vorschlag der Verwaltung.


 

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