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Chancen gut genutzt

Das ist die Bildunterschrift
  Am perfekt gedeckten Tisch im Hotel Vorfelder (v.l.n.r.): Andreas Stern, stellvertretender Geschäftsführer, Sandra Högerich und Susanne Nisius, städtische Wirtschaftsförderung, Carolin Vorfelder-Ewen, Assistenz der Geschäftsführung, Bürgermeisterin Christiane Staab, und Geschäftsführer Oliver Vorfelder sowie interessierte Jugendliche (Fotos: Pfeifer)

 

„Es ist toll, dass man die Betriebe direkt anschauen und mit den Leuten sprechen kann, mit denen man dann auch zu tun haben würde. Ich habe mir ganz verschiedene Berufe angeschaut, aber noch nicht entschieden, was ich mal werden will!“

Solch positive Statements waren bei der „Walldorfer Nacht der Ausbildung“ Ende Juni oft zu hören und dies nicht nur von Jugendlichen, sondern auch von den 25 beteiligten Unternehmen. Von 17 bis 22 Uhr stellten Ausbilderinnen und Ausbilder und vor allem Azubis Ausbildungs- und Studiengänge vor und berichteten aus der Praxis. „Ich habe eine Auszubildende für dieses Lehrjahr gefunden, die schon verschiedene Praktika in unserem Bereich absolviert hat. Im Gespräch hat sie mich überzeugt und bekommt nächste Woche den Vertrag zugeschickt“, berichtete Mike Hirner vom Maisch Orthopädie-Technik-Zentrum an der „Drehscheibe“ sehr erfreut. Auch wenn nicht alle Besucherinnen und Besucher der Großveranstaltung mit der festen Aussicht auf einen Ausbildungsvertrag wieder in den Shuttle-Bus einsteigen konnten, waren sie doch um viele Informationen reicher, hatten vielleicht schon ein ganz aktuelles professionelles Bewerbungsfoto und überarbeitete Bewerbungsunterlagen in der Tasche und vielleicht sogar ein Speed-Bewerbungsgespräch überstanden.

Nur keine Hemmungen

Hemmschwellen waren an diesem Abend kaum zu überwinden, denn an allen achtzehn Standorten wurden die Jugendlichen und auch deren Eltern oder Lehrkräfte herzlich empfangen und bei diversen Mitmachangeboten kam man schnell miteinander ins Gespräch. Beim Finanzdienstleister MLP, der am Standort SAP zu finden war, konnte man zum Beispiel ganz ungezwungen „fliegende Geldscheine“ zählen. Bürgermeisterin Christiane Staab freute sich zu Beginn der “Walldorfer Nacht der Ausbildung“, dass sie und ihre Mitarbeiterinnen von der Wirtschaftsförderung – genau wie die interessierten Jugendlichen – eine Führung durch das Hotel Vorfelder bekamen. Am perfekt gedeckten Tisch ging es los und der Weg führte natürlich auch „hinter die Kulissen“. Im Rathaus stellten nicht nur die Stadt, sondern auch das Pflegezentrum Astor-Stift, die Stadtwerke Walldorf und der AQWA Bäder- und Saunapark ihre vielfältigen Berufsbilder vor. Am Stand des Astor-Stifts gab es erfreulich viele Fragen zur Altenpflege. Dass die jungen Leute bereits gut vorbereitet und sehr gezielt zur Ausbildungsnacht kommen, war ein Eindruck, den viele Beteiligte gewannen. „Die Jugendlichen sind sehr interessiert“, stellte Dr. Rita Bangert-Semb von der Hausarztpraxis fest, die im nächsten Jahr „auf jeden Fall wieder dabei sein will“. Auch der Zipfelmützen e. V., der Kindertagesstätten betreibt, und die epsFlow GmbH, die im Bereich Informatik ausbildet, die beide zum ersten Mal bei der Ausbildungsnacht dabei waren, haben ihre weitere Teilnahme im nächsten Jahr angekündigt. Dietmar Sommer von der Stadt-Apotheke verzeichnete zwar nicht ganz so viele Besucherinnen und Besucher wie im Jahr zuvor, doch dafür sei „die Qualität der Gespräche“ umso besser gewesen. Diese Einschätzung teilen auch die anderen Beteiligten, die „längere und intensivere Gespräche“ als in den Vorjahren führten. Auffallend, so die städtische Wirtschaftsförderin Susanne Nisius, sei auch gewesen, dass sich bereits „sehr junge Schülerinnen und Schüler“, die ihren Abschluss erst in zwei bis drei Jahren machen, nach Ausbildungsstellen umschauen.

Besuchermagneten waren erwartungsgemäß Heidelberger Druckmaschinen und die SAP, die seit der ersten Walldorfer Ausbildungsnacht mit dabei sind. Wer in die digitale Welt eintauchen wollte und seine Ausbildung oder sein Studium in der wohl zukunftsträchtigsten Branche absolvieren möchte, fand hier viele Ansprechpartnerinnen und –partner und jede Menge Mitmachangebote. Auch so manche Eltern waren im „Schlepptau“ und schätzten „die tolle Möglichkeit, Kontakte aufzubauen“.

Es gab viel Gesprächsstoff, hier bei der j&s-soft GmbH


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