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So kommen Betriebe an Fördergelder

IHK-Infoveranstaltung zur Unternehmensfinanzierung

Das ist die Bildunterschrift

Walldorfs Wirtschaftsförderin Susanne Nisius (re.) und ihre Wieslocher Kollegin Cornelia Schneider (li.) freuten sich mit Wieslochs Bürgermeister Ludwig Sauer, Bürgermeisterin Christiane Staab (v.l.n.r.) sowie Christine Zieher (Handwerkskammer) und Kristina Blaha-Brouwer (IHK) über den Zuspruch, den die Veranstaltung gefunden hat (Fotos: Pfeifer)


Wie Mittelständler sowie junge Unternehmer an öffentliche Fördermittel kommen können, zeigte eine Gemeinschaftsveranstaltung der Wirtschaftsförderungen von Walldorf und Wiesloch, der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar und der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald am 18. April im Rathaus Walldorf.


„Wie können Erweiterungsinvestitionen finanziert werden?“ oder „Was tun, wenn es an Sicherheiten mangelt?“ lauteten die Fragen, zu denen Expertinnen und Experten der Förderinstitute des Landes und lokaler Hausbanken an verschiedenen Thementischen Beratung anboten. Zentrale Aussage dabei: Für wirtschaftlichen Erfolg ist eine solide Unternehmensfinanzierung von wesentlicher Bedeutung. Bestehende Unternehmen wie auch aufstrebende „Start-ups“ benötigen vor allem Kapital, um sich abzusichern und Träume zukunftsfähig zu machen.

Gelungene Gründungsfinanzierung

Mit Geschäftsführer Johannes Denk von der Walldorfer Jakob Schober GmbH für Exportverpackungen und individuelle Schutzsysteme, die weltweit tätig ist und den Generationenwechsel in der Geschäftsleitung bereits eingeläutet hat,  und Inhaberin Katarina Hofer von der Business Center Mannheim Q7 GmbH zeigten Jungunternehmer am eigenen Beispiel, wie ein Gründungs- oder Übernahme prozess erfolgreich stattfinden und finanziell gelingen kann. Klare Ziele, Mut, Fleiß, Cleverness und das berühmte Quäntchen Glück allein reichen nicht aus. Bürgermeisterin Christiane Staab sprach dies bei der Begrüßung an und wusste um die hohen finanziellen Hürden und die Überwindung von Regularien, die Start und Finanzierung oft behindern. Auch Ludwig Sauer, Bürgermeister der Stadt Wiesloch, sprach sich für gute Begleitung bei Gründung und Unternehmenswachstum aus: „Deshalb sind kompetente und tatkräftige Unterstützer wie die Kammern und die Banken willkommen. Für dieses Engagement bieten die Städte Walldorf und Wiesloch gerne eine Plattform“.

"Nehmen Sie Beratung in Anspruch", diesen Rat befolgten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung gerne und nahmen an den Ständen der verschiedenen Banken und Institute gerne die ersten Informationen mit

Ohne Plan kein Erfolg

Ob Existenzgründung, Wachstumsinvestitionen oder Geschäftsübernahme: „Eine wichtige Voraussetzung ist ein stimmiger Businessplan“, das gaben IHK-Vizepräsidentin Nicole Walz und Christiane Zieher von der Handwerkskammer Mannheim allen Interessierten mit auf den Weg. „Nehmen Sie unsere Beratung in Anspruch“, lautete ihr Appell.

Die an dem Abend beteiligten Institutionen deckten das weite Spektrum der Unternehmens-Finanzplanung ab: Wenn es um fehlende Sicherheiten gehe, dann sei dies ein Thema für die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg, erklärte deren Vertreter Sebastian Müller. Allein 2017 seien durch das öffentliche Förderinstitut über 2.100 Projekte mit einem Volumen von 556 Millionen Euro bewilligt worden. Auf die Finanzierung von Erweiterungsinvestitionen ging Udo Engel von der L-Bank Baden-Württemberg ein. Gernod Kraft vom RKW Baden-Württemberg informierte als „Wegbereiter für den Mittelstand“ mit fachlichem Know-how von der Vorgründungsphase bis zur Geschäftsübernahme. Am Thementisch der IHK gab Gründungsspezialistin Kristina Blaha-Brouwer Tipps bei der Antragstellung. Das Hausbankprinzip für öffentliche Fördergelder erläuterten Peter Brenzinger (Volksbank Kraichgau eG) und Armin Gutschek (Sparkasse Heidelberg).


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