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Beste Stimmung bei der Einkaufsnacht

Das ist die Bildunterschrift

Die "Drehscheibe" - in märchenhaftes Licht getaucht (Fotos: Pfeifer)


„Walldorf bewegt!“ Das für die diesjährige Einkaufsnacht ausgegebene Motto der Werbegemeinschaft Walldorf zog und so bevölkerte sich die Innenstadt am 14. September ab 19 Uhr rasch und wurde zum spätsommerlichen Treffpunkt mit viel Flair.


Mit einsetzender Dunkelheit übten die Lichtinstallationen an der „Drehscheibe“ und am Marktplatz ihren ganz besonderen Reiz aus. Diabolo-Künstler Jonas Kerner steuerte bei seinen Auftritten auf dem Marktplatz noch besondere Effekte mit seinen LED-Diabolos bei. Den Auftakt machte traditionell die große Herbst- und Winter-Modenschau im Modehaus Niebel vor vollen Rängen. Was die weiblichen und männlichen Models vorführten, fand hinterher reißenden Absatz. Das Team des Hotels Vorfelder sorgte vor dem Modehaus mit Getränken für Abkühlung, so dass der abendliche Bummel gleich fortgesetzt werden konnte. In welche Richtung man auch ging, entlang der Hauptstraße und bis zur Astoria-Apotheke in der Nußlocher Straße, luden die pinkfarbenen Teppiche vor den 32 beteiligten Geschäften und Institutionen dazu ein, hereinzukommen, sich ungezwungen umzuschauen, etwas an- oder auszuprobieren, zu kaufen, einen Drink zu genießen, wie zum Beispiel einen Blue Curaçao bei „Paletti“, und miteinander ins Gespräch zu kommen. Lachende und zu allerlei Unsinn aufgelegte Wegbegleiter  waren die beiden bunten Ringelschlingel auf Stelzen.

Ein Ringelschlingel lässt sich herab ...

Die Tanzschule Kronenberger verlegte ihren Tanzkurs in Freie und zog viel Publikum an.  Die beiden Velotaxis der Stadtwerke waren unermüdlich unterwegs, um fußmüde Bummler zu transportieren und zeigten damit ihre Kundennähe.

Ein Zwischenstopp auf der „Drehscheibe“ bot sich an. Hier wurde am offenen Feuer Stockbrot gebacken und man konnte in diesem Jahr schon den neuen Wein probieren und sich einen Zwiebelkuchen dazu munden lassen. Schlangen bildeten sich am Stand der Fairtrade-Steuerungsgruppe, wo Dosenwerfen angesagt war. Mit fair gehandelten Jonglierbällen aus Guatemala konnten „Abräumer“ als Preis einen Walldorf-Gucki mit nach Hause nehmen. Für die digital eingestellten Kinder und Jugendlichen eine echte Entdeckung. Nicht wischen, sondern knipsen heißt hier die Devise. Dank Warteschlange gab es auch viele Gespräche zum Thema Fairtrade. Angesichts des guten Wissenstandes konnten Thomas Bensch, Sprecher der Fairtrade-Steuerungsgruppe, und weitere Mitglieder der Gruppe erfreut feststellen: „Fairtrade ist in Walldorf angekommen!“

Warteschlangen und ein volles Haus konnte auch Petra Tognino vom „Brillenladen“ verzeichnen. Der aus den Medien bekannte König Cephas Bansah gab sich die Ehre und thronte in vollem Ornat im „Brillenladen“.

König Bansah gab sich die Ehre

Der in Ludwigshafen lebende Herrscher stammt aus einer Region am Voltasee in Ghana an der Grenze zu Togo. Seine rund 300.000 Untertanen gehören zum Stamm der Ewe. In Ludwigshafen arbeitet er ganz profan als Kfz- und Landmaschinenmeister. Seine Heimat ist Bansah aber immer präsent und so nutzt er Gelegenheiten wie die Einkaufsnacht, um Geld für Projekte in Ghana zu sammeln. Er wurde nicht müde, Autogrammkarten zu unterschreiben, sein königliches Bier und Glücksarmbänder zu verkaufen, wobei ihm seine Frau Gabriele assistierte. „Jetzt kommen die Paparazzi“, meinte er schmunzelnd, als der Fotograf Helmut Pfeifer ihn ablichtete. Auch Musik lag an diesem Abend natürlich in der Luft. Vor der Stadt-Apotheke spielte die Stadtkapelle Walldorf, vor der Astoria-Apotheke gaben Sten und Tara ein Open-Air-Konzert und auf der „Drehscheibe“ unterhielt das Duo „Champagne on Ice“ das Publikum bestens. Auch die Gewinnverlosung zu später Stunde zog viele Nachtbummler an. Nachdem die „Flashdancers“ als Panzerknackerbande vom Millionärdasein tänzerisch geträumt hatten, wurden die attraktiven Preise, die die beteiligten Geschäfte gestiftet hatten, unter allen verlost, die die Buchstabensuche erfolgreiche zuende gebracht hatten. „Walldorf bewegt nicht nur Walldorfer“ hieß der Lösungssatz. Dass dieser Satz zutraf, bestätigt Bernhard Gröner, Vorsitzender der Werbegemeinschaft, gerne. „Wir sind mit dem Abend sehr zufrieden“, meinte er. Die Planungen für 2019 laufen schon!


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