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919 Unterschriften gegen Mobilfunkantennen im Wohngebiet

Initiative überreichte Listen im Gemeinderat

Das ist die Bildunterschrift
In sechs Wochen sammelte die Initiative, für die Jörg Köditz (3. v. re.) im Ratssaal sprach, Unterschriften gegen das Errichten von Mobilfunkmasten im Wohngebiet


919 Unterschriften, die sich gegen Mobilfunkantennen im Wohngebiet richten, haben Vertreterinnen und Vertreter einer Initiative am 27. November Bürgermeisterin Staab im Ratssaal im Beisein des Gemeinderats überreicht.


Wie Jörg Köditz als Sprecher der Gruppe erklärte, nahm die Initiative ihren Anfang bei der Informationsveranstaltung der Stadt zum möglichen Ausbau des Mobilfunknetzes am 27. Juni dieses Jahres. „Neun Walldorfer Familien haben sich hier erstmalig getroffen. Wir haben alle gemeinsam, dass wir eine permanente Bestrahlung durch neue Mobilfunkantennen, welche gesundheitliche Risiken birgt, nicht hinnehmen wollen“, erklärte er. Anfang Oktober startete die Initiative ihre sechswöchige Unterschriftenaktion und dies nur bei Anwohnern im näheren Umkreis des Rathauses, das neben der Astoria-Halle als möglicher Standort für einen Mobilfunkmast in Frage käme. Außerdem lagen die Listen in verschiedenen Geschäften im Zentrum und bei einer Arztpraxis aus. „Diese hohe Anzahl von Gegenstimmen zu den geplanten Mobilfunkmasten im Wohngebiet kann und darf nicht von Ihnen ignoriert werden! Für alle, die unterschrieben haben, steht fest, dass sie keine Mobilfunkmasten im Wohngebiet haben wollen, sondern – wenn überhaupt nötig – außerhalb“, heißt es in dem Schreiben, das Jörg Köditz mit den Unterschriften übergab.

Wie Bürgermeisterin Christiane Staab erklärte, sei noch nichts entschieden und es gelte nach wie vor der Gemeinderatsbeschluss von 2004, der verhindert, dass auf öffentlichen Gebäuden Mobilfunkmasten installiert werden dürfen. Der Gemeinderat, so Staab, müsse sich mit der Thematik befassen. Die Stadt sei aktiv geworden, da es immer wieder Klagen gebe, dass das Mobilfunknetz in Teilen Walldorfs nicht ausreichend sei. Sie sicherte den Vertreterinnen und Vertretern der Initiative aber zu, diese auf dem Laufenden zu halten. Sie bezweifelte aber, ob es vor dem 26. Mai 2019, dem Termin für die Kommunalwahl, noch zu einer Entscheidung kommen werde.


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