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Notbetreuung und Regelungen zur Inbetriebnahme des eingeschränkten Betriebs in den Walldorfer Kindertagesstätten

Das ist die Bildunterschrift
 


Der Ministerialrat hat am 16. Mai im Umlauf die erste Änderungs-Verordnung zur Corona-Verordnung vom 9. Mai beschlossen. Diese ist am 18. Mai in Kraft getreten. Grundsätzlich bleibt der Betrieb von Kindertageseinrichtungen bis 15. Juni untersagt, wenn dieser nicht durch die Corona-Verordnung ausdrücklich erlaubt ist. Der Infektionsschutz hat weiterhin oberste Priorität.


Auf der Grundlage der Verordnung haben die vier Walldorfer Träger (Evangelische Kirchengemeinde, Katholische Kirchengemeinde, Stadt Walldorf, Zipfelmützen e.V.) am 19. Mai in einer gemeinsamen Abstimmung das im Folgenden beschriebene Vorgehen erarbeitet. Ziel dabei ist es, möglichst vielen Kindern eine Betreuung zu bieten. Die angespannte Situation bei den Eltern ist uns bewusst und wir bemühen uns um gute Lösungen für Kinder und Eltern.

Angebot der Notbetreuung (Kategorie 1)

Vorrang hat weiterhin der Personenkreis, der seither die Notbetreuung in Anspruch nehmen konnte. Den Kriterien nach haben Kinder einen Anspruch

  • deren Erziehungsberechtige beide einen Beruf ausüben, dessen zugrundeliegende Tätigkeit zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur beiträgt, oder

 

  • deren Erziehungsberechtigte beide eine präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit außerhalb der Wohnung wahrnehmen und dabei unabkömmlich sowie durch ihre berufliche Tätigkeit an der Betreuung ge-hindert sind, oder

 

  • für die der Träger der örtlichen Jugendhilfe feststellt, dass die Teilnahme an der Notbetreuung zur Gewährleistung des Kindeswohls erforderlich ist.


Der Anspruch auf Betreuung gilt für die Zeiträume, in denen der/die Erziehungsberechtigten ihrer Arbeit nachgehen.  

Erweiterte Notbetreuung (Kategorie 2)

Sofern darüber hinaus Kapazitäten zur Verfügung stehen, soll Kindern Vorrang eingeräumt werden, die einen besonderen Förderbedarf aufweisen und/oder unter erschwerten familiären Bedingungen leben. Dies wird von der Leitung in Absprache mit dem Träger festgelegt. Für diese Plätze muss kein Antrag gestellt werden. Eltern werden von der Leitung informiert.

Angebot eines eingeschränkten Betriebes (Kategorie 3)

Sofern darüber hinaus Kapazitäten zur Verfügung stehen, sollen auch Kinder wieder die Einrichtungen in einem wöchentlich, bzw. im Krippenbereich 2-wöchigen rollierenden System besuchen können, die keinen Vorrang nach obigen Punkten haben. Damit wollen wir, möglichst jedem Kind den Besuch bis zur Sommerpause zu bestimmten Zeiten ermöglichen. Dies wird nur möglich sein, wenn diese in einer separaten, räumlich und organisatorisch abgetrennten Gruppe betreut werden können. Dabei kann leider nicht garantiert werden, dass die Kinder von ihrer bisherigen Bezugserzieherin betreut werden können. Leider kann aus Kapazitätsgründen nicht garantiert werden, dass unter den gegebenen Umständen jedes Kind bis zur Sommerpause in die Einrichtung zurückkehren kann.

Die Betreuung für die erweiterte Notbetreuung gemäß Kategorie 2 und der eingeschränkte Betrieb gemäß Kategorie 3 ist in der Zeit von 7.30 Uhr bis 15.00 Uhr möglich, die tägliche Anwesenheit darf jedoch nicht mehr als 7 Stunden (verlängerte Öffnungszeit) betragen.

Eine Betreuung wird ausgeschlossen, wenn Kinder in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur aufgewiesen werden.


Evangelische Kirchengemeinde
Katholische Kirchengemeinde
Stadt Walldorf
Zipfelmützen e.V.

 


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