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Peter Ackermann

Große Werkschau – Kunst im Rathaus ab 15. Oktober

Das ist die Bildunterschrift
  Ausschnitt aus "Aspekte Livornos, 1971"


„Kunst im Rathaus“ findet statt und bietet zum Ende des Walldorfer Jubiläumsjahrs eine große Ausstellung, die ab Donnerstag, 15. Oktober, während der Rathausöffnungszeiten besichtigt werden kann.


Sie zeigt Radierungen und Gemälde von Peter Ackermann (1934-2007) aus den Jahren 1970 bis 1979. Die Werke stammen aus einer umfangreichen Sammlung von Radierungen, Zeichnungen und Malerei des international anerkannten Künstlers, die seine Witwe, Monika Ackermann, der Stadt Walldorf als Schenkung zur Verfügung gestellt hat. Aus der Sammlung hat Walldorfs Kunstbeauftragter Hartmuth Schweizer Werke aus einer sehr bedeutenden und fruchtbaren Schaffensphase des damals berühmten Künstlers ausgewählt. Sie dokumentieren auch die enge Beziehung Ackermanns zu Italien, wo er sich oft in Valecchie bei Cortona aufhielt und auch seine letzte Ruhestätte fand.

Peter Ackermann mit Katze (Foto: privat)

Peter Ackermann studierte von 1956 bis 1962 an der Hochschule für Bildende Künste Berlin. Er wurde mit zahlreichen Preisen geehrt, unter anderem erhielt er 1966 den Preis der Deutschen Kunstkritik, 1971 folgte der Villa-Romana-Preis, 1976 der Kunstpreis der Stadt Darmstadt. Nach einem Aufenthalt in Florenz 1971/72 verbrachte er jährlich längere Zeit in Italien. Peter Ackermann nahm 1977 an der Documenta 6 in Kassel teil. Der Künstler kehrte 1976/77 als Dozent an die Hochschule für Bildende Kunst Berlin zurück. Sein Weg führte ihn schließlich an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, wo er von 1977 bis 1997 eine Professur innehatte. Hier kreuzten sich auch die Wege mit Hartmuth Schweizer, der hier Student war.

Bildgegenstand in Ackermanns Werk ist fast ausschließlich die vom Menschen gestaltete Landschaft, die die Architektur einschließt. „Peter Ackermann geht virtuos mit den bildnerischen Mitteln um, die ihm die Radierung bietet“, so Hartmuth Schweizer. Die Ausstellung im Rathaus bietet einen neuen Blick auf das Werk von Peter Ackermann, der als einer der wichtigsten deutschen Grafiker und Maler des 20. Jahrhunderts gilt und mit seinem kritischen Blick auf die Entwicklung der Welt und hier besonders der Städte als hellsichtig und vorausschauend gelten kann.

Die Ausstellung läuft bis 5. Januar 2021.

 

Peter Ackermann, Kleiner Transporter, 1971. Eine typisch italienische Ape für Lasten aller Art


 


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