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Ausstellung der Künstlergruppe Walldorf "Farben berühren" bis 23. Juni

Das ist die Bildunterschrift
Hannelore Kunath von der Künstlergruppe Walldorf, Heike Käller, Fachdienstleiterin für den Bereich Kultur und Sport und Erster Beigeordneter Otto Steinmann vor der Acrylmalerei "Pink Puppy" von Stephanie Kolb, die bereits eine Käuferin gefunden hat (Foto: Lisa Wieser) 


 


Obwohl noch keine Vernissage möglich ist, laden die Künstlergruppe Walldorf und die Stadt Walldorf alle Kunstinteressierten ein, die Werke der neuen Ausstellung „Farben berühren“ im Rathaus in Walldorf zu besichtigen. Auch wenn wegen Corona vieles noch eingeschränkt und eine direkte Begegnung mit Kunst seit Langem nicht möglich ist, war die Künstlergruppe in den letzten Monaten aktiv.

In der aktuellen Ausstellung „Farben berühren“ drücken 13 teilnehmende Künstlerinnen und Künstler aus, was auch im übertragenen Sinn vermisst wird: Farben, Kraft, Frische, Dynamik, Aufbruch und die Entführung in reale und surreale Welten. In der Ausstellung sind Arbeiten von Dinara Daniel, Marianne Deike, Rita Hausen, Herbert Hügens, Dieter Köster, Stephanie Kolb, Hannelore Kunath, Christina O´Brien-Ruland, Natalie Payer, Hedwig Ruder, Sabine Schreier, Claudia Stamatelatos und Wolfgang Wallowy zu sehen.

Die Vorbereitungen unter Corona-Bestimmungen waren präzise, jeder der Teilnehmer bekam für die Aufhängung einen Platz und eine Uhrzeit zugewiesen, um den Abstand einzuhalten. Hedwig Ruder thematisiert Vergängliches, Verwandlung und die Vielschichtigkeit von Erscheinungsformen und Strukturen. Sie arbeitete mit Pastelltönen, die sie wegen deren samtenen Farben und weichen Übergänge liebt. Christina O´Brien-Ruland ließ sich wie immer beim Malen von ihren Eindrücken und Gefühlen leiten, stellt fest, dass während Corona ihre Farben klarer und heller geworden sind, und sieht auch eine gewisse Einsamkeit und Sehnsucht. Marianne Deikes Technik der Encaustic-Kunst ist uralt und gehört zu den spannendsten unserer Zeit. Bei Stephanie Kolb drücken Farben ungewisse, angstvolle, ermüdende Situationen, und dann doch wieder den Aufbruch in ein pralles Leben aus.

Hannelore Kunath hat nach Monaten der künstlerischen Schockstarre mit neuen Farben experimentiert und sich- passend zur Ungewissheit der Zeit- einfach von ihnen führen lassen. Rita Hausen ließ sich von Max Ernst inspirieren und hat sich in der Technik der Décalomanie versucht. Die Aquarelle von Herbert Hügens sind in einer Nass-in-Nass-Technik hergestellt, die auf Bütten-Aquarellpapier mit Wasser und Farbe gesteuert wird. Sabine Schreier stellt mit ihren Werken elementare Fragen. Und Wolfgang Wallowy entführt in die Welt des Surrealen. Auf seinen oft großformatigen Bildern sind Einflüsse der Aborigines zu erkennen, viele Motive schauen aus der Vogelperspektive auf eine wundersame, mitunter auch virtuelle Welt, in der es viel zu entdecken gibt. Erster Beigeordneter Otto Steinmann ist froh, auch in Pandemiezeiten Kunst anzubieten und im Rathaus Walldorf einen Raum für Begegnungen schaffen zu können. „Die Großzügigkeit des Raumes und die sich dadurch ergebenden Möglichkeiten sind geradezu ideal“, sagt er und bedauert, dass eine Vernissage im großen Rahmen wie sonst üblich nicht möglich ist. Trotzdem möchte die Stadt Walldorf Interessierten die Möglichkeit geben, unter Einhaltung der Corona-Bestimmungen die Ausstellung mit den Arbeiten der 13 Künstlerinnen und Künstler zu besichtigen. Heike Käller, Kulturbeauftragte der Stadt Walldorf freut sich, dass wieder Farbe in das Rathaus kommt. „Sie tut uns allen gut, auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“. Die Ausstellung „Farben berühren“ besticht durch eine erfrischende Vielseitigkeit. „So wie wir Künstler Farben erleben um etwas darzustellen, so wünschen wir uns, dass die Farben auch den Betrachter berühren“, sagt die Vorsitzende Hannelore Kunath.

Die Ausstellung „Farben berühren“ endet am 23. Juni 2021. Eine Besichtigung ist unter Beachtung der Corona-Bestimmungen nach Voranmeldung bei Hannelore Kunath möglich. Sie ist erreichbar unter E-Mail: hannelore.kunath[at]web.de. Weitere Informationen gibt es auch unter www.kuenstlergruppe-walldorf.de


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