04.02.2026, Kultur & Freizeit
Wird viele Autofahrer noch lange in Atem halten: der geplante vierspurige Ausbau der L723.
Archivfoto: Stadt Walldorf
Das Regierungspräsidium Karlsruhe führt für den vierspurigen Ausbau der L723 zwischen der Autobahnanschlussstelle Wiesloch/Rauenberg und dem Knotenpunkt Wieslocher Straße in Walldorf Baugrunduntersuchungen durch. Diese sind laut einer Mitteilung des Regierungspräsidiums zur Vervollständigung der Planungsunterlagen zu den Untergrundverhältnissen erforderlich. Die Arbeiten haben bereits begonnen und werden voraussichtlich bis Ende März andauern.
Begonnen habe man mit Bohrungen im Seitenraum neben der Fahrbahn im Bereich zwischen der Einmündung in den Gutenbergring und der Brücke über die Bahngleise, teilt das Regierungspräsidium mit. Zusätzlich werde es Arbeiten auf der Fahrbahn geben, was zeitweise Sperrungen einzelner Fahrstreifen oder Abfahrten der L723 erforderlich mache. Es werde daher zu Einschränkungen für den Verkehr kommen, über die gesondert informiert werden soll.
Im Zuge der Baugrunduntersuchung sollen im Laufe des Jahres weitere Bodenerkundungen durchgeführt werden. Über diese werde das Regierungspräsidium rechtzeitig informieren.
In der Steuerkreissitzung des Mobilitätspakts Walldorf/Wiesloch im Mai 2025 war folgender Zeitplan für den Ausbau der L723 bekannt gegeben worden: Die erste Teilmaßnahme, der Umbau des Knotenpunkts B3/L723, soll im Jahr 2027 beginnen – geplant ist ein sogenanntes „Vollkleeblatt“, sodass auf die Ampeln verzichtet werden kann. Als zweite Teilmaßnahme würde sich ab 2029 der vierspurige Ausbau aus Richtung Rauenberg anschließen; hier soll neben der bestehenden Straße gebaut werden, ohne in den Verkehr eingreifen zu müssen. Der dritte und letzte Abschnitt wird dann die Gemarkung Walldorf tangieren und über die Bahngleise führen.