21.01.2026, Startseite
Die Kinder liegen ihr am Herzen
Tina Skarysz (3.v.re.) nimmt die Glückwünsche zum 40-jährigen Dienstjubiläum von (v.li.) Beate Lubasch, Erstem Beigeordneten Otto Steinmann, Niklas Skarysz, Annette Prokop, Bürgermeister Matthias Renschler und Personalratsvorsitzender Annette Eckert entgegen.
Foto: Stadt Walldorf
Tina Skarysz feiert ihr 40-jähriges Dienstjubiläum
„Ich mache das nach wie vor mit Leidenschaft“, sagt Tina Skarysz. Zwar bedeute jeder Tag eine große Herausforderung und sie komme oft an ihre Grenzen. Dennoch sei sie weiter mit „ganz viel Herzblut“ dabei. „Das ist das, was mich antreibt“, sagt die pädagogische Fachkraft über ihre tägliche Arbeit mit den Kindern im Kommunalen Kindergarten. Zu ihrem 40-jährigen Dienstjubiläum darf sie die herzlichen Glückwünsche von Bürgermeister Matthias Renschler, dem Ersten Beigeordneten Otto Steinmann, der Personalvorsitzenden Annette Eckert und aus dem Kolleginnenkreis entgegennehmen.
Nach ihrem Anerkennungsjahr, das sie in Heidelberg absolvierte, hat Tina Skarysz im Juni 1986 bei der Stadt Walldorf begonnen. Für Bürgermeister Renschler „eine phänomenale Treue zum Arbeitgeber“, für die er ihr ebenso wie für ihre Arbeit herzlich dankt. „Außergewöhnlichen Einsatz“ zeige sie auch im Personalrat. „Vielen Dank für Ihr Engagement“, sagt der Bürgermeister und überreicht die Urkunde für 40 Jahre im öffentlichen Dienst, ein Präsent und Blumen. Er wünscht „weiter viel Freude mit den Kindern und mit den Kolleginnen“.
Gute Wünsche, denen sich der Erste Beigeordnete gerne anschließt. 40 Jahre in Diensten der Stadt seien „ein Zeichen für eine ganz enge Verbundenheit und Kontinuität“, sagt Otto Steinmann. Viele Dinge, die er schon beim 25-jährigen Dienstjubiläum gesagt habe, könne er heute wiederholen. Allerdings müsse er auch feststellen, dass sich die Anforderungen seither „weiter verändert“, wenn nicht sogar „verschärft“ hätten. Dazu zählten unter anderem die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen sowie der Fachkräftemangel. Erzieherinnen, Erzieher und die pädagogischen Fachkräfte befänden sich heutzutage „in einer Sandwichposition mit Erwartungshaltungen von Eltern, Leitungen, Trägern und nicht zuletzt den Kindern selbst“.
Schon vor 15 Jahren, so Steinmann, habe er der Jubilarin gewünscht, dass sie weiterhin die Kraft besitze, „jeden Tag Vorbild zu sein, um sich um jedes einzelne Kind kümmern zu können“, weil jedes Kind ein Recht auf die bestmögliche Förderung und Entwicklung habe. Dieser Wunsch sei „wie selbstverständlich in Erfüllung gegangen“. Tina Skarysz sei in der Lage, „diese Werte zu leben“, weil sie eine wichtige Eigenschaft besitze: „Du hast Kinder immer geliebt.“ Alles Wissen nütze nichts, „würde die Liebe für die Kinder fehlen“, dankt der Erste Beigeordnete für das große Engagement.
„40 Jahre in der Pädagogik sind Welten“, sagt Annette Eckert, die Vorsitzende des Personalrats. Was sich seither in der Gesellschaft verändert habe, „bekommt ihr im Alltag zu spüren“. So habe sich „jede neue Entwicklung auf deine Arbeit ausgewirkt“. Das bedeute vier Jahrzehnte Engagement, immer wieder um- und neu zu denken, die Fähigkeit zur Kommunikation, steter Wandel – und immer „die Kinder als Konstante“. „Ich weiß, wie sehr dir die Kinder am Herzen liegen“, sagt sie und fügt an: „Sie brauchen dich.“ Und sie bescheinigt Tina Skarysz ein „lebensbejahendes Auftreten“, das sich unter anderem in ihrem Faible für leuchtende Kleidungsfarben (O-Ton: „Dopamin-Dressing“) zeige. Das könne im oft anspruchsvollen Alltag ein gutes Gegenwicht sein. „Gute Stimmung ist kein Luxus, sondern eine Ressource“, sagt Annette Eckert. Dafür dankt sie im Namen aller Kolleginnen und Kollegen und wünscht weiter „viel Kraft und Gesundheit“. Aus dem Kollegenkreis schließen sich Beate Lubasch (als ehemalige Kollegin) und Annette Prokop mit persönlichen Worten an.