07.04.2026, Startseite

Aufruf zur Beteiligung am Landschaftsplan

Über die Ziele der Landschaftsplanung soll am Mittwoch, 6. Mai, im Ratssaal des Rathauses informiert und diskutiert werden. Foto: Stadt Walldorf

Interessierte können sich bis zum 26. April anmelden

Am Mittwoch, 6. Mai, 18 Uhr, startet der neue Projektbegleitkreis Landschaftsplan im Ratssaal des Rathauses. Dazu sind alle Interessierten eingeladen, gemeinsam mit Vertretern aus der Verwaltung und Politik über Ziele der Landschaftsplanung zu informieren und diskutieren. In den Kommunen stellt der Landschaftsplan das zentrale Instrument des Naturschutzes und der Landschaftspflege sowie der Erholungsvorsorge dar (§ 1 BNatSchG). Er dient damit als eine Gesamtübersicht über die Natur und Landschaft im Gemarkungsbereich und zeigt vorhandene räumliche Qualitäten und Besonderheiten auf.

Aufgrund der Bedeutung des Landschaftsplans für die weitere Entwicklung Walldorfs war bereits in den letzten Jahren eine umfangreiche Orientierungsphase zum Landschaftsplan erarbeitet worden. Als Zusammenfassung wurde ein Endbericht zur Orientierungsphase verfasst, der nun als Ausgangspunkt und Richtschnur für die weitere Erarbeitung dienen soll und auf der Homepage der Stadt zur Verfügung steht. Mit der weiteren Bearbeitung ist das Landschafts- und Umweltplanungsbüro Spang.Fischer.Natzschka (Wiesloch) in Kooperation mit dem Büro HHP.raumentwicklung (Rottenburg a.N.) beauftragt. Aktuell befinden sich die beauftragten Fachbüros in der Erarbeitung der Analyse.

Zur Einbindung der Öffentlichkeit am Aufstellungsverfahren sind drei Sitzungen des Projektbegleitkreises vorgesehen. Die Sitzungen sind jeweils zum Ende eines Arbeitsschrittes und gleichzeitig zum Auftakt für die nächste Arbeitsphase gesetzt. So sollen die Interessierten jeweils einerseits darüber informiert werden, was bislang erarbeitet wurde, und andererseits gemeinsam erste Ideen für die nächste Phase entwickelt und gesammelt werden. Die Themen der Sitzungen bauen wie die Planungsphasen aufeinander auf, weshalb auch eine kontinuierliche Teilnahme der Mitglieder des Projektbegleitkreises an allen drei Sitzungsterminen sinnvoll ist.

In der ersten Sitzung am Mittwoch, 6. Mai um 18 Uhr im Ratssaal des Rathauses soll es vor dem Hintergrund der Analyseergebnisse um die Ziel- und Leitbildentwicklung gehen. Aufbauend auf den landschaftsplanerischen Analysen werden fachliche Ziele für den Naturschutz, die Landschaftspflege und Erholungsvorsorge aufgezeigt. Dabei sollen insbesondere die in der Orientierungsphase andiskutierten und erarbeiteten Inhalte zur Zielentwicklung beraten werden und möglichst Ideen für die Leitbildvorstellung der Stadt Walldorf gefunden werden.

In der zweiten Sitzung soll im Juli das Leitbild entwickelt werden. In der Planungsphase „Leitbild“ wird auf der Grundlage aller Inhalte und der schutzgutbezogenen Zielsetzungen ein Leitbild für die Entwicklung von Natur und Landschaft in Walldorf erarbeitet werden, das eine zukünftige kommunale Entwicklung darstellen soll. Im Sitzungstermin sollen dabei auch schon mögliche Maßnahmen andiskutiert beziehungsweise erste Ideen zum Handlungsprogramm erarbeitet werden.
In der dritten Sitzung, die nach dem Zeitplan für Oktober vorgesehen ist, soll der Schwerpunkt auf dem Handlungsprogramm zum Landschaftsplan liegen. Das Handlungsprogramm enthält die nötigen Maßnahmen zur Landschaftsentwicklung und somit die Erfordernisse zum Erreichen des Leitbildes.

Alle Termine werden immer mittwochs um 18 Uhr stattfinden. Die Stadt bittet Interessierte, sich bis spätestens 26. April anzumelden: E-Mail Viktoria-Luise.Mueller@Walldorf.de. Um eine kontinuierliche Diskussion zu gewährleisten, ist eine Teilnahme an möglichst allen drei Terminen wünschenswert. Eine Anmeldung sollte nur erfolgen, wenn ein ernsthaftes Interesse für eine dauerhafte Beteiligung besteht.

Die Stadt würde sich über ein reges Interesse sehr freuen. Für eine zielgerichtete und produktive Arbeitsatmosphäre ist es allerdings entscheidend, dass der Projektbegleitkreis nicht zu groß wird. Es wird eine Größe von rund 20 bis 25 Personen angestrebt, die für die genannten drei Termine zusammenarbeiten. Es kann daher sein, dass aufgrund der Teilnehmerbegrenzung Interessierten abgesagt werden muss. Im Fall einer zu großen Anfrage sollen die teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger per Los bestimmt werden.