07.07.2026, Startseite

Ein ganz besonderer Ehrentag

Auch Bürgermeister Matthias Renschler gratulierte Elisabeth Pfeifer zum 100. Geburtstag. Foto: Stadt Walldorf

Elisabeth Pfeiler feiert ihren 100. Geburtstag

Den 100. Geburtstag zu feiern, ist etwas ganz Besonderes. Das darf jetzt Elisabeth Pfeiler erleben, die seit sechs Jahren im Astor-Stift zu Hause ist. Geboren wird sie am 7. Juli 1926 in Mähren, das im heutigen Tschechien liegt. Die rüstige Seniorin lebt seit über 80 Jahren in der Region – „in Rauenberg, Handschuhsheim und Walldorf“, wie sie selbst erzählt.

Unter die zahlreichen Gratulanten reiht sich Bürgermeister Matthias Renschler ein, der der Jubilarin einen Blumenstrauß überreicht. „Alles Gute zum Geburtstag und vor allem Gesundheit“, wünscht der Bürgermeister, über dessen Besuch sich Elisabeth Pfeiler sehr freut. Den Glückwünschen schließt sich Thorsten Antritter, Geschäftsführer des Astor-Stifts, an.
„Wenn man zusammen alt wird, ist das etwas Tolles“, sind sich die beiden Töchter Barbara Schmidt und Christel Diebold einig. Ihr Bruder Otto Pfeiler, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiert, will zu einem späteren Zeitpunkt dazustoßen. „Wir feiern heute peu à peu“, sagt Barbara Schmidt über die Pläne für die Feierlichkeiten.

Das Zimmer von Elisabeth Pfeiler ist an ihrem Ehrentag mit zahlreichen Glückwunschkarten geschmückt, dazu gesellen sich viele Blumensträuße. An ihrer Wohnungstür weist eine große „100“ auf das besondere Jubiläum hin. Zur Familie gehören drei Enkel und drei Urenkel, der jüngste ist gerade einmal 18 Monate alt.

Elisabeth Pfeilers Ehemann Josef ist bereits im Jahr 2001 verstorben. Gerne erinnert sich die Familie aber noch heute unter anderem an die Goldene Hochzeit des Ehepaars, wie die Töchter verraten.

17 Jahre lang wohnte Elisabeth Pfeiler im Hopp-Stift, bevor sie vor sechs Jahren ins Astor-Stift umzog. In beiden Einrichtungen habe sie sich stets wohlgefühlt. Nur mit dem hiesigen Dialekt konnte sich die gebürtige Mährerin nie so ganz anfreunden, erzählen die beiden Töchter schmunzelnd. Sie selbst hätten ihn sich nach ihrem Umzug aus Handschuhsheim schnell zu eigen gemacht. Einige Worte will die Jubilarin, die für die Urlaube mit ihrer Familie in Frankreich sogar Französisch gelernt hat, dann aber doch zum Besten geben. „Es rehrt“ (es regnet) könne sie inzwischen sehr wohl verstehen, sagt sie lachend.