Vortrag (VHS): Starkregen- und Katastrophenvorsorge

12. November, 18 Uhr
Referent: Florian Liebscher
Anmeldung: umweltschutz@walldorf.de oder 06227/35-1234

Mit dem Starkregenereignis im Ahrtal 2021 hat die Entwicklung der zunehmenden Häufigkeit und Intensität von Unwetterereignissen als direkte Klimafolge zuletzt einen Höhepunkt erreicht. Insbesondere lokal begrenzte aber sehr intensive Starkregenereignisse haben in den letzten Jahren die Kräfte der Gefahrenabwehr und die Bevölkerung immer mehr gefordert. 

Kommunale Verwaltungen haben in der Vergangenheit auf die zunehmenden Gefährdungslagen durch z.B. unwetterindizierte Katastrophenlagen reagiert und entsprechende Notfallplanungen vorangetrieben. Zentraler Baustein solcher Notfallplanungen ist auch die Bevölkerungsinformation. Hierbei stehen zwei wesentliche Faktoren im Vordergrund. Zum einen ist dies zunächst die Warnung der Bevölkerung in Katastrophenfällen über verschiedene Warnmedien, wie z.B. Sirenen oder WarnApps. Doch Katastrophenvorsorge greift auch schon vorher ein und hier ist die Selbstvorsorge der Bevölkerung ein elementarer Bestandteil. 

Ein Grundelement von Katstrophenlagen ist das Missverhältnis zwischen Schäden und Kräften der Schadensbeseitigung. Jede BürgerIn die sich insbesondere zu Beginn einer Katastrophenlage selbst versorgen kann, entlastet somit intensiv die Einsatzkräfte und unterstützt nicht nur sich selbst sondern leistet aktiv Hilfe für alle Betroffenen.

Im Zuge dieses Vortrages zunächst die Entwicklungen von klimaindizierten Katastrophenszenarien und deren Auswirkungen aufgezeigt werden. Insbesondere sollen die Möglichkeiten der Selbstvorsorge anhand praktischer Beispielen und Checklisten aufgezeigt und über die verschiedenen Warnmedien informiert werden.

Ansprechpartner

 

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