12.05.2026, Startseite

Letzter Abschnitt der B3-Sanierung startet

Die Karte zeigt die Umleitungsstrecken, die durch den letzten Sanierungsabschnitt der B3 ab Montag, 18. Mai, notwendig werden. Grafik: Regierungspräsidium Karlsruhe

Vollsperrung zwischen Uhlandshöhe und Kreisgrenze

Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden seit dem 7. April die Fahrbahndecken der B3 zwischen Malsch und Frauenweiler auf einer Länge von rund 5,5 Kilometern erneuert. In diesem Zuge werden auch die angrenzenden Landesstraßen L546 und L628 mit saniert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mittwoch, 3. Juni.

Zum Abschluss der Maßnahme wird nun ab Montag, 18. Mai, der rund 1,5 Kilometer lange Bauabschnitt eins auf der B3 saniert. Dieser reicht von der großen Kreuzung B3/L546 bei Malsch („Uhlandshöhe“) bis zur Kreisgrenze zwischen dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Landkreis Karlsruhe. In diesem Zuge wird auch die L546 bis zum Ortseingang der Gemeinde Malsch erneuert. Beide Straßen müssen dafür in den betroffenen Bereichen voll gesperrt werden.

Der letzte Bauabschnitt ist nach Angaben des Regierungspräsidiums verkehrlich besonders anspruchsvoll. Es werden sowohl lokale als auch großräumige Umleitungen ausgeschildert. Lokal erfolgt die Umleitung westlich der B3 über die L546 und L628 bei Rot sowie östlich der B3 über die K4166 und K4169 in Richtung Rauenberg auf die B39.

Aufgrund der beengten Straßenverhältnisse in der Ortslage Östringen wird die großräumige Umleitung aufgeteilt, um den Begegnungsverkehr in der Ortsmitte zu reduzieren: Für Verkehrsteilnehmer aus südlicher Richtung mit dem Ziel Norden (Wiesloch/Heidelberg) wird der Verkehr bei Bad Langenbrücken/Bad Schönborn auf die B292 über Östringen geführt. Von dort verläuft die Umleitung weiter auf die B39 bei Mühlhausen/Rauenberg und anschließend über die L723 bei Wiesloch. Für Verkehrsteilnehmer aus nördlicher Richtung mit dem Ziel Bad Schönborn/Kronau erfolgt die Umleitung ab der B3 bei Wiesloch über die L723, weiter an Reilingen vorbei auf die L560 in Richtung Neulußheim/Waghäusel.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro. Davon trägt der Bund etwa 1,3 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg beteiligt sich mit rund 500.000 Euro.