25.08.2026, Startseite
„Da will man wieder Kind sein“
Bürgermeister Matthias Renschler (re.) ließ sich bei seinem Besuch vom bunten Programm bei den "Urlaub ohne Koffer" begeistern. Foto: Stadt Walldorf
Bürgermeister besucht das Ferienangebot „Urlaub ohne Koffer“
Das macht ihr richtig gut“, drückt Bürgermeister Matthias Renschler seine Anerkennung aus, nachdem er als Gast der Generalprobe des Theaterstücks „Tiere retten den Wald“ beigewohnt hat. Das Stück führen einige Kinder im Rahmen des städtischen Ferienangebots „Urlaub ohne Koffer“ auf dem Gelände der Grillhütte neben dem Tierpark auf.
„Da steckt viel Arbeit drin, aber den Kindern macht es großen Spaß“, sagt Jeanette Zeiher, die verantwortlich für die Organisation von „Urlaub ohne Koffer“ ist. Sie führt den Bürgermeister bei seinem Besuch des Ferienangebots über das Gelände, wo sich die Kinder auf vielfältige Weise beschäftigen können. Tischtennis ist einer der beliebten Dauerbrenner, ebenso das Rollenspiel Werwolf („Die Kinder kriegen davon nicht genug“) und Pokémon Go. Die Kinder können ihrer Kreativität beim Basteln und Malen freien Lauf lassen. Auch der Lagerbau im angrenzenden Wald ist laut Zeiher jedes Jahr eines der großen Highlights. Man verbringt aber nicht nur Zeit auf dem Gelände; auch Ausflüge gehören zum Programm. „Wir waren im Tierpark, in der Stadtbücherei, haben Minigolf gespielt und waren zu Gast beim Bauhof“, erzählt Jeanette Zeiher. Im Bauhof durften die Kinder unter anderem Nägel einschlagen. Dazu kommen Angebote wie Bogenschießen, eine Talentshow, Karten- und Brettspiele und das eingangs erwähnte Theater, das die beteiligten Kinder selbst auf die Beine stellen.
Kein Wunder, dass bei so vielen Beschäftigungsmöglichkeiten die Nachfrage nach „Urlaub ohne Koffer“ nach wie vor hoch ist. Für die Sommerferien gab es 755 Anmeldungen. Um die Betreuung der Kinder zu gewährleisten, wird das pädagogische Team von „Urlaub ohne Koffer“ zusätzlich von 14 Ferienhelfern unterstützt. „Unsere Ferienhelfer sind Gold wert“, sagt Zeiher. Die Zusammenarbeit im Team klappt wunderbar. Jeder bringt sich und seine Stärken ein.
Wichtig ist auch, die Kinder jeden Tag in die Programmplanung einzubinden. „Wir leben die Partizipation“, sagt Zeiher in Bezug auf die morgendliche Kinderkonferenz. Von halb acht bis halb vier werden die Kinder jeden Tag betreut. Mittags gibt es ein Essen in der Mensa des nahegelegenen Schulzentrums. „Ihr leistet eine tolle Arbeit“, sagt Bürgermeister Renschler bei seinem Besuch. „Da will man wieder Kind sein.“