18.08.2026, Leben in Walldorf
Erster Abitur-Jahrgang feierte 50-Jähriges
Der erste Abitur-Jahrgang des Gymnasiums Walldorf feierte sein Jubiläum. Foto: privat
Jubiläumstreffen am Gymnasium
Der erste Abitur-Jahrgang am Gymnasium Walldorf aus dem Juni 1976 traf sich vor Kurzem zur Feier von 50 Jahren Abitur. Gewürdigt wurde das Jubiläum durch die Anwesenheit von Schulleiter Jürgen Brunsch und Bürgermeister Matthias Renschler.
Marc Arendt, einer der Abiturienten, der heute in Dresden lebt, lässt die Feier in einem kurzen Text Revue passieren, den wir hier auszugsweise wiedergeben: „Als im Jahr 1967 das Gymnasium Walldorf in den heute noch existierenden Containern bei der Schillerschule eröffnet wurde, war das für uns Sextaner (wie das früher noch hieß), aber vor allem auch für die weitere Stadtentwicklung ein sehr bedeutender Schritt. Es folgte dann Jahre später der Umzug ins neu erbaute Schulzentrum an den jetzigen Standort. Und wir waren damals dabei! Wir waren wohl eine verschworene Gemeinschaft, denn von den rund 50 Abiturienten des ersten Abi-Jahrgangs am Gymnasium waren mehr als 30 nun beim Jubiläumstreffen in Walldorf anwesend. Auch zwei unserer Lehrkräfte waren noch dabei. Leider haben wir inzwischen auch schon sieben ehemalige Mitschüler und neun unserer Lehrer verloren – diese sind uns jedoch alle noch sehr im Gedächtnis geblieben.
Spielte in meiner Abitursrede damals unsere Schulzeit und die nähere berufliche Zukunft eine Rolle, so stand diesmal logischerweise die Vergangenheit im Mittelpunkt. Obwohl wir uns in den letzten Jahren immer wieder getroffen haben – unter anderem auch schon in Dresden und Schwäbisch Hall – war es doch ein großes Hallo und ein vielstimmiges „Wie geht‘s dir?“ und „Was hast du gemacht?“. Trotz grauer und lichterer Haare und einiger Falten mehr im Gesicht, war der gegenseitige Wiedererkennungsgrad immer noch sehr hoch. Ja, wir haben uns im Allgemeinen noch gut gehalten! Und es war von Anfang an der gleiche rege Austausch vorhanden über das aktuelle Hier und Heute – verbunden mit den künftigen Problemen und Chancen. Aber vor allem mit Dankbarkeit über das Erreichte und Erlebte – in der Schule wie im weiteren Berufs- und Privatleben. Und die Zukunft spielte doch wieder eine wichtige Rolle. Wir haben nämlich weitere Treffen in kürzeren Abständen vereinbart – und die sollten nicht immer in Walldorf stattfinden. Wir haben festgestellt, dass wir inzwischen über viele attraktive Reiseziele in Deutschland verteilt leben. Damit können wir auch unserem einstigen Ruf weiter gerecht werden. Denn wir waren seinerzeit die meist- und weitestgereisten Klassen an der Schule mit Fahrten unter anderem nach Südtirol, ins Elsass, in die Schweiz, nach Berlin, Stuttgart, Bonn und München.“