25.08.2026, Kultur & Freizeit
Filmclub startet mit „Amore und Basta!“
Neue Staffel ab Donnerstag, 17. September, im Luxor-Filmpalast
Die neue Staffel des Filmclubs Wiesloch-Walldorf startet am Donnerstag, 17. September, 20 Uhr, mit „Amore und Basta!“. Bis 18. Februar sind dann alle zwei Wochen donnerstags um 20 Uhr im Luxor-Filmpalast zehn weitere Filme abseits des Mainstreams und der großen Blockbuster zu sehen.
Auch für die neue Staffel wurde wieder ein interessantes Programm zusammengestellt. Den Auftakt macht am 17. September der italienische Spielfilm „Amore und Basta!“ aus dem Jahr 2026. Regisseur Massimiliano Bruno erzählt darin von den Lehrern Alessandra und Valerio, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten und dennoch zueinanderfinden. Als Valerio neuer Direktor an Alessandras Schule wird und sie zudem unerwartet schwanger ist, müssen beide herausfinden, ob aus einer leidenschaftlichen Begegnung auch eine gemeinsame Zukunft werden kann.
Am 1. Oktober wird der französische Film „Auf zwei Rädern“ gezeigt. Regisseur Mathias Mlekuz schickt darin zwei langjährige Freunde gemeinsam mit Hund Lucky auf eine Fahrradtour von der Atlantikküste bis zum Schwarzen Meer. Die Reise folgt der Strecke, die Mathias‘ verstorbener Sohn einst fahren wollte, und wird so zu einer berührenden Auseinandersetzung mit Trauer und Freundschaft.
Der Dokumentarfilm „Liebe, D-Mark und Tod“ steht am 15. Oktober auf dem Programm. Regisseur Cem Kaya widmet sich darin der einzigartigen Musik türkischer Gastarbeiter und ihrer Nachkommen in Deutschland, die zwischen Heimweh, harter Arbeit, Ausgrenzung und neuem Lebensgefühl eine ganz eigene Klangwelt schaffen.
Am 29. Oktober folgt mit „Calle Málaga“ ein Film von Maryam Touzani. Im Mittelpunkt steht die 79-jährige María Ángeles, die seit Jahrzehnten in ihrer Wohnung im spanischen Viertel von Tanger lebt und sich mit aller Kraft dagegen wehrt, ihr Zuhause aufzugeben. Ihr Widerstand gegen den geplanten Verkauf setzt unerwartet neue Begegnungen in Gang und bringt eine Liebe zurück, die längst verloren schien.
Mit „Ein Kuchen für den Präsidenten“ steht am 12. November ein Film von Regisseur Hasan Hadi auf dem Programm. Der Film erzählt die Geschichte der neunjährigen Lamia, die im Irak der 1990er Jahre den Festkuchen für eine Geburtstagsfeier zu Ehren Saddam Husseins backen soll. Zusammen mit einem Mitschüler begibt sie sich so auf die Suche nach den kaum aufzutreibenden Zutaten.
Am 26. November zeigt der Filmclub das Drama „Sorry, Baby“ von Eva Victor. Im Zentrum steht die Literaturprofessorin Agnes, die auch Jahre nach einem sexuellen Übergriff mit den Folgen des Erlebten ringt, während ihr Umfeld den Vorfall längst hinter sich gelassen zu haben scheint. Unterstützt wird sie nur von ihrer engen Freundin, während sie gleichzeitig eine aufkeimende Romanze mit ihrem Nachbarn erlebt.
Mit „The Piano Tuner“ steht am 10. Dezember ein US-amerikanischer Film auf dem Programm. Der Film von Regisseur Daniel Roher erzählt von dem hochbegabten Klavierstimmer Niki White, dessen feines Gehör ihn nicht nur in der Musikwelt, sondern auch in kriminellen Kreisen begehrt macht. Zwischen legaler Arbeit, gefährlichen Aufträgen und einer neuen Liebe gerät sein Leben so zunehmend aus dem Gleichgewicht.
Zum Jahresauftakt ist, nach der Pause über die Feiertage, am 7. Januar der französische Spielfilm „Die Camino-Therapie“ von Yann Samuell zu sehen. Der Film zeigt die Pilgerreise von Fred und dem rebellischen Jugendlichen Adam, die sich gemeinsam auf den Jakobsweg nach Santiago de Compostela begeben. Der Weg konfrontiert beide mit ihren persönlichen Konflikten und zwingt sie dazu, sich ihren Gefühlen zu stellen.
Am 21. Januar folgt mit „Gelbe Briefe“ ein Drama von Ilker Çatak. Im Mittelpunkt steht ein angesehenes Künstlerpaar in Ankara, dessen Leben nach der erfolgreichen Premiere ihres neusten Theaterstücks durch staatliche Willkür aus den Fugen gerät. Der Film erzählt von politischem Druck, existenzieller Unsicherheit und den Belastungen, die eine solche Situation für Familie und Ehe mit sich bringt.
Mit „Die reichste Frau der Welt“ zeigt der Filmclub am 4. Februar einen französischen Film von Thierry Klifa. Erzählt wird die Geschichte der mächtigen Unternehmerin Marianne Farrère, deren enge Freundschaft zu einem deutlich jüngeren, charmanten Fotografen in ihrem Umfeld für Irritationen sorgt. Der ebenso charismatische wie arrogante Mann wird von ihr mit Geld regelrecht überschüttet und besonders Mariannes Tochter Frédérique misstraut dem charismatischen Begleiter, dessen Beziehung zu Geld so leidenschaftlich ist wie sein Auftreten.
Den Abschluss der neuen Filmclub-Staffel bildet am 18. Februar der südkoreanische Film „No Other Choice“ von Regisseur Park Chan-Wook. Im Mittelpunkt steht ein entlassener Manager, der nach monatelanger erfolgloser Jobsuche einen immer radikaleren Weg einschlägt, um seine vermeintlich verlorene Stellung zurückzuerlangen. Mit akribischer Sorgfalt findet er genau die sieben Männer in der Umgebung, die den Job, der seiner Meinung nach rechtmäßig ihm gehören sollte, übernehmen könnten, und tötet sie systematisch.
Das komplette Programm gibt es auch unter www.filmclub-wiesloch.de. Eintrittskarten sind an der Kinokasse und unter www.luxor-kino.de erhältlich.