21.04.2026, Kultur & Freizeit
Szenenfoto aus dem Krimi „Menetekel“: Astrid, die Tochter einer heillos überforderten alleinerziehenden Mutter, ist auf Abwege geraten. Foto: privat
Am Donnerstag, 30. April, 20 Uhr, zeigt der Filmclub Wiesloch-Walldorf im Luxor-Filmpalast den Krimi „Menetekel“. Gedreht wurde der Film im Jahr 2016 in Heidelberg und Wiesloch von der „Arbeitsgemeinschaft unabhängiger Filmemacher“, die in diesem Jahr „30 Jahre Filmproduktion“ feiert. Aus diesem Anlass wird ein Teil des Teams bei der Filmvorführung anwesend sein und die Besucherinnen und Besucher mit einem Glas Sekt empfangen.
Zur Handlung: Im Heidelberger Hotel Romantik wird ein stadtbekannter Bürger tot und in Damenunterwäsche aufgefunden. Zur gleichen Zeit sucht Anna Anderson den Privatdetektiv Dorn auf und bittet ihn, nach ihrer seit einer Woche verschwundenen Tochter Saskia zu suchen. Seine Nachforschungen führen zu einer Jugendkneipe, in der junge Mädchen animiert werden, im besagten Hotel Gäste zu „betreuen“. Gelockt wird mit angeblich leicht verdientem Geld. Als Saskias ehemaliger Freund ihre Leiche auf dem Heiligenberg findet, bricht für ihre Mutter eine Welt der Ahnungslosigkeit zusammen. Mit weiteren Recherchen legt Dorn ein Netz frei, in dem Mädchen verführt und skrupellos missbraucht werden. Die Täter sind erwachsene Männer, die vordergründig ein „anständiges“ bürgerliches Leben führen und zum Teil sogar selbst Töchter in diesem Alter haben. Für Klaus Klingenfuss, Autor, Produzent und Regisseur, zeigt der Film, wie Eltern aus den unterschiedlichsten Gründen ihren erzieherischen Aufgaben nicht immer gerecht werden und junge Menschen dadurch in Situationen geraten, die sie ein Leben lang belasten.