24.06.2026, Startseite
Bürgermeister Matthias Renschler (3. v. li.) besucht die Eröffnung der Sonderausstellung "125 Jahre Stadtrechte". Foto: Pfeifer
Im Beisein von Bürgermeister Matthias Renschler haben jetzt die Heimatfreunde ihre Sonderausstellung „125 Jahre Stadtrechte“ im Heimatmuseum im Astorhaus eröffnet. Der Bürgermeister dankte dem Verein für den Beitrag zum Jubiläum und zeigte sich beeindruckt von der Ausstellung. Heimatfreunde-Vorsitzender Klaus Engwicht hatte zuvor die Gäste begrüßt und einen kurzen Einblick in die Bedeutung der Stadtrechteverleihung gegeben.
Im Mittelpunkt steht die Frage, was Walldorf zur Stadt machte und was die Stadt mit Walldorf tat. Gezeigt werden der Alltag der Menschen um 1900, neue Formen von Arbeit und Mobilität, der Wandel in Landwirtschaft, Handwerk und Industrie sowie die Bedeutung von Bildung, Medizin, Vereinen und kommunaler Politik.
Zentrale Ereignisse wie die Stadterhebung, der Eisenbahnanschluss, der Bau der Straßenbahn oder die Einführung von Elektrizität werden ebenso beleuchtet wie scheinbar Selbstverständliches. Fotografien, Alltagsgegenstände, historische Dokumente und Modelle machen sichtbar, wie sich das Dorf Schritt für Schritt in eine Stadt verwandelte. Lebensgroße Figuren geben der Geschichte ein Gesicht und holen damalige Walldorferinnen und Walldorfer auf Augenhöhe in die Ausstellung. So entsteht ein nahbares, vielschichtiges Bild einer Zeit, in der Tradition und Moderne nebeneinander existierten. Die Ausstellung lädt dazu ein, Walldorf um 1901 zu entdecken – als einen Ort des Aufbruchs und der Veränderung.
Info: Die Ausstellung ist bis 13. September jeden Sonntag von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Zu den Öffnungszeiten kann auch die Dauerausstellung des Museums besichtigt werden.