17.07.2026, Startseite
Spannende Eindrücke von Walldorf
Bürgermeister Matthias Renschler (5.v.li.) hieß eine Gruppe angehender Erzieherinnen und Erzieher um ihren Schulleiter Dr. Thomas Ochs (7.v.li.) im Rathaus willkommen. Foto: Stadt Walldorf
Angehende Erzieherinnen und Erzieher aus Neckarsulm im Rathaus zu Besuch
Für die angehenden Erzieherinnen und Erzieher, die ihre Ausbildung an den St. Martin Schulen für soziale Berufe in Neckarsulm absolvieren, verläuft der Morgen in Walldorf deutlich aufregender als gedacht: Gerade ist das Schulzentrum wegen eines Alarms der Gaswarnanlage evakuiert worden. Bürgermeister Matthias Renschler, der die Gruppe später im Rathaus empfangen will, sagt schon rasch „hallo“, während er sich vor Ort ein Bild der Lage macht. Die Besucher besichtigen danach den Tierpark und statten dem Astorhaus eine Stippvisite ab.
„Ich unterrichte sie in Religion und wollten ihnen mal zeigen, wo ich wohne“, sagt der in Walldorf lebende Schulleiter Dr. Thomas Ochs, der die Gruppe auch ins Rathaus begleitet und sich über eine „informative Begegnung trotz Krisenmodus“ freut. Die St. Martin Schulen für soziale Berufe haben nach eigenen Angaben über 50 Jahre Erfahrung in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern mit dem neueren Ausbildungsgang „Direkteinstieg Kita“. Sie unterteilen sich in eine Fachschule für Sozialpädagogik mit den Angeboten des vorbereitenden Berufskollegs für Sozialpädagogik sowie der klassischen und der praxisintegrierten Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher/in und eine Berufsfachschule für Sozialpädagogische Assistenz mit dem neuen Bildungsgang „Direkteinstieg Kita – Sozialpädagogische Assistenz“.
Im Ratssaal erhalten die Besucher mit dem neuen Imagefilm der Stadt erste Eindrücke von Walldorf. Da sich die Termine des Bürgermeisters wegen des Gasalarms verzögert haben, gibt Armin Rößler, der Leiter der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit, den angehenden Erzieherinnen einen Überblick über Themen wie das Jubiläum „125 Jahre Stadtrechte“, Johann Jakob Astor als berühmtesten Sohn der Stadt oder die wirtschaftliche Entwicklung Walldorfs in der jüngeren Vergangenheit.
„Herzlich willkommen“, sagt schließlich auch Bürgermeister Renschler. Er beantwortet gerne die Frage der jungen Leute und spricht über die städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen Haus der Kinder, Kommunaler Kindergarten und KiTa Astorhaus sowie über die Einrichtungen der evangelischen und katholischen Kirche und der Zipfelmützen. „Erzieherinnen werden immer gesucht, vor allem in Vollzeit“, erklärt der Bürgermeister. Weil er weiß, wie schwierig es ist, in Walldorf die passende Wohnung zu finden, weist er auch auf das städtische Angebot des Mitarbeiterwohnens hin. Weitere Fragen drehen sich beispielsweise um die zahlreichen Spielplätze im Stadtgebiet, um die Angebote für Jugendliche, aber auch um Dietmar Hopp als weit über Walldorf hinaus bekannte Person des öffentlichen Interesses.
„Die Schüler waren etwas erschöpft vom bisherigen Programm, haben aber den Schlusspunkt im Rathaus als einen der Höhepunkte bezeichnet“, erklärt später Dr. Thomas Ochs – und das obwohl es abschließend für viele noch zum Shoppen nach Heidelberg geht.