22.04.2026, Startseite
Welche Perspektiven hat Walldorf als Wirtschaftsstandort?
Auftakttermin für die Unternehmens- und Eigentümerbefragung: (v.li.) Bürgermeister Matthias Renschler, Andreas Konrad (Leiter Stadtplanung und räumliche Entwicklung), Ann Kathrin Fechner (Ikea), Christoph Saffrich (GEFAK GmbH) sowie Susanne Nisius und Sandra Seitz (beide Wirtschaftsförderung). Foto: Stadt Walldorf
Stadtverwaltung startet Unternehmens- und Eigentümerbefragung
Energiekrise, Fachkräftemangel, Digitalisierung, Flächenknappheit, Klimawandel: Die Herausforderungen für die Wirtschaft sind enorm. Vor diesem Hintergrund sucht die Stadt Walldorf den Dialog mit den Betrieben vor Ort. „Gerade in diesen fordernden Zeiten wollen wir mit unserer Wirtschaft im Austausch über ihre Zukunftsthemen sein“, sagt Bürgermeister Matthias Renschler. Die Umfrage richtet sich an über 400 Betriebe in Walldorf. In dem Online-Fragebogen geht es um deren Standortzufriedenheit, ihre Entwicklungspläne und die sich daraus ableitenden Anforderungen an die Stadt. Weil die Entwicklung der gewerblichen Flächen ein zentraler Faktor für die Zukunftsfähigkeit der Stadt als Wirtschaftsstandort ist, werden nicht nur die Walldorfer Unternehmen etwa nach ihrem künftigen Flächenbedarf gefragt, sondern auch die Eigentümer gewerblich nutzbarer Flächen einbezogen. „Nur, wenn wir die beiden Perspektiven der Unternehmen und der Grundstückseigentümer zusammenlegen, erhalten wir ein umfassendes Bild über Flächenbedarfe, freiwerdende Flächen sowie Entwicklungspotenziale“, erläutert Susanne Nisius, die als Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung mit ihrer Kollegin Sandra Seitz das Projekt koordiniert.
Die Befragung erfolgt nicht-anonym, sodass die teilnehmenden Betriebe anschließend ganz gezielt auf ihre Anforderungen und Interessen angesprochen werden können. „Wenn wir wissen, welches Unternehmen vor welchen Herausforderungen steht, können wir unsere Serviceangebote bedarfsgerecht weiterentwickeln“, sagt Susanne Nisius. Die Stadt hofft nun auf einen guten Rücklauf. Bürgermeister Renschler setzt auf die Offenheit der Betriebe: „Wir bitten die Unternehmen und Eigentümer in ihrem eigenen Interesse um Mitwirkung an unserer Umfrage.“
Unternehmen, die keinen Fragebogen erhalten, sich aber beteiligen möchten, werden gebeten, sich an die Wirtschaftsförderung zu wenden (Sandra Seitz, Telefon 06227/35-1021, E-Mail sandra.seitz@walldorf.de).