28.07.2026, Startseite

Ein Zeichen echter Verbundenheit

Eintrag ins goldene Buch der Stadt: (vorne v.li.) Peter Diewald (Erster Beigeordneter von Bad Neuenahr-Ahrweiler), Ute Pfeiffer (Ortsteilbürgermeisterin von Walldorf/Werra), Eric Pensalfini (Bürgermeister von Saint-Max) und Richard Lindner (Ortsvorsteher von Bad Neuenahr) unter den Augen von (hinten v.li.) Robert Kennedy (Bürgermeister von Freeport), Bürgermeister Matthias Renschler und Andy Davis (Stadtrat aus Astoria). Foto: Helmut Pfeifer

Begrüßung der Gäste aus Saint-Max, Walldorf/Werra und Bad Neuenahr-Ahrweiler

„Wir freuen uns sehr, das Jubiläum gemeinsam zu feiern“, sagt Ute Pfeiffer, die Ortsteilbürgermeisterin von Walldorf/Werra in Thüringen. „Es ist schön, dass wir dieses wichtige Ereignis mitfeiern dürfen“, erklärt Peter Diewald, der Erste Beigeordnete von Bad Neuenahr-Ahrweiler. „Es ist uns eine Ehre, zusammen 125 Jahre Stadtrechte zu feiern“, erklärt Eric Pensalfini, der Bürgermeister von Saint-Max. Alle drei sind gemeinsam mit den offiziellen Delegationen aus ihren jeweiligen Städten nach Walldorf zu den Jubiläumsfestlichkeiten gekommen. Nach der Begrüßung im Hotel Vorfelder durch Bürgermeister Matthias Renschler tragen sich die Gäste, wie tags zuvor bereits die Besucherinnen und Besucher aus Freeport und Astoria, ins goldene Buch der Stadt ein. Später geht es nach dem Austausch von Geschenken zusammen zum Festakt in die Astoria-Halle.

„Dass an diesem Wochenende Gäste aus so unterschiedlichen Städten und Regionen zusammenkommen, macht unser Jubiläum in besonderer Weise reich. Es zeigt, dass unsere Stadtgeschichte nicht nur aus Jahreszahlen und Ereignissen besteht, sondern auch aus Begegnungen, aus Freundschaften und aus dem Miteinander über Grenzen hinweg“, sagt Matthias Renschler. Städtepartnerschaften und enge Freundschaften lebten von den Menschen, die einander besuchen, miteinander ins Gespräch kommen, Erinnerungen teilen und neue schaffen. „Sie leben von Offenheit, von Herzlichkeit und von dem ehrlichen Interesse füreinander“, so der Bürgermeister.

Mit Saint-Max verbinde Walldorf eine über mehr als vierzig Jahre gewachsene und lebendige Partnerschaft, die zeige, wie wichtig der europäische Gedanke im Alltag sein kann. „Aus offiziellen Kontakten sind über die Jahre viele persönliche Beziehungen entstanden. Genau das macht eine Städtepartnerschaft wertvoll und lebendig“, sagt Renschler. Eric Pensalfini spricht von einer „echten Freundschaft“, die sich entwickelt habe, „eine Beziehung mit Herz“.

Für den Walldorfer Bürgermeister ist die Verbindung zu Walldorf/Werra in Thüringen „auf besondere Weise eine herzliche“. Denn nicht nur der gemeinsame Name verbinde. Renschler erinnert daran, dass seit der Wiedervereinigung Deutschlands 1990 Delegationen von Walldorf im Osten nach Walldorf im Westen reisen und umgekehrt. „2007 haben wir die Freundschaft mit einem Vertrag besiegelt. Es ist ein schönes Miteinander, das immer wieder mit gegenseitigen Besuchen mit Leben gefüllt wird.“ Ute Pfeiffer ergänzt aus Sicht des heutigen Ortsteils der Stadt Meiningen: „Ihr habt uns als Geburtshelfer nach der politischen Wende begleitet.“ 2027 wolle man das 20-jährige Bestehen der Partnerschaft feiern.

„Auch die Freundschaft zu Bad Neuenahr-Ahrweiler ist für uns etwas sehr Wertvolles“, sagt Matthias Renschler. Sie sei „aus einem furchtbaren Unglück“ entstanden, der Flutkatastrophe 2021, und stehe heute für Nähe und gegenseitige Anteilnahme. „Gerade solche Beziehungen zeigen, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein und Kontakt nicht nur zu halten, sondern mit Leben zu füllen“, so der Bürgermeister. „Dankbarkeit für die Unterstützung“ spricht Peter Diewald aus, er hoffe, die Freundschaft auch weiterhin zu erhalten. David Bongart, Ortsbeirat in Bad Neuenahr und Geschäftsführer des Vereins Zukunftsregion Ahr, freut sich darauf, in Zukunft auch zusammen an gemeinsamen Themen zu arbeiten.

„Dass Sie heute hier sind, ist für uns nicht selbstverständlich“, sagt Bürgermeister Matthias Renschler. Er sieht im Besuch aus den Partner- und befreundeten Städten „ein schönes Zeichen der Wertschätzung und vor allem ein Zeichen echter Verbundenheit“. Deshalb lädt er herzlich dazu ein, gemeinsam schöne Stunden zu verbringen, das Stadtjubiläum zu feiern und „die Freundschaften zu pflegen, die uns miteinander verbinden“. Ein Wunsch, dem die Gäste über das Wochenende in Walldorf gerne nachkommen.